17.06.2020, 12:47 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben sich auch im Juni weiter verbilligt.
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18.05.2020, 13:25 Uhr
Die Pelletspreise haben im in den letzten Wochen weiter deutlich nachgeben.
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17.04.2020, 16:52 Uhr
Sommerpreise in Sicht, heißt es am Pelletsmarkt, dennn die Notierungen sind per Mitte April weiter deutich gefallen.
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20.03.2020, 06:15 Uhr
Während es am Heizöl-Markt zu großen Verwerfungen kommt, zeigt sich der Markt für Holzpellets in diesen Tagen relativ ruhig.
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Während es am Heizöl-Markt derzeit teilweise zu großen Verwerfungen kommt und die Preise aufgrund einer extrem hohen Nachfrage und einer schlechten Versorgungslage aktuell sogar anziehen, zeigt sich der Markt für Holzpellets in diesen Tagen relativ ruhig.
Die Pelletspreise befinden sich planmäßig weiter auf dem Weg nach unten in Richtung Sommer-Notierungen und stehen derzeit nach den aktuellsten Erhebungen des deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV) im bundesweiten Durchschnitt bei 256,66 Euro pro Tonne.
Dieser Preis wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, Qualität ENplus A-1, frei Haus, erhoben.

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Reduzierung um knapp 5 Euro pro Tonne, zieht man den Preis des Vorjahresmonat heran, ist sogar ein Abschlag von knapp 11Euro pro Tonne oder rund 4 Prozent festzustellen!

Auch in Krisenzeiten wie diesen lässt sich der Markt für Holzpellets also nicht aus der Ruhe bringen. Die Pelletproduzenten und -händler sind verlässliche Partner für die Betreiber einer Pelletheizung.

Die Versorgungslage mit Pellets ist weiterhin sehr gut. Nicht nur, dass es aufgrund des sehr milden Winters zu deutlich geringeren Verbräuchen gekommen ist, auch die Pelletproduktion erreichte im vierten Quartal mit 752.000 Tonnen einen neuen Rekordwert.
Aufgrund der Sturm- und Orkanschäden in den letzten Wochen, dürften der Rohstoff Holz für die Pelletproduktion auch in den nächsten Monaten zu sehr attraktiven Konditionen zur Verfügung stehen. Außerdem ist aufgrund der Coronakrise mit einem Einbruch in der Möbelindustrie zu rechnen, sodass es von dieser Seite zusätzlichen Preisdruck auf den Holzmarkt geben könnte.

Größere Einschränkungen bei der Kundenbelieferung aufgrund des Coronavirus sind derzeit nicht bekannt und nach jetzigem Stand auch nicht zu erwarten. Die Pelletkunden verhalten sich sehr besonnen und es sind keinerlei Panikkäufe zu beobachten.
Unabhängig davon, das es dazu keinen Grund gibt, sollte man derzeit ohnehin nur kaufen, wenn der Vorrat zur Neige geht.
Denn wie wir aus den Erfahrungen der letzten Jahre wissen, werden die Notierungen bis in den Sommer hinein weiter zurück gehen.
Der ideale Kaufzeitpunkt ist in den Monaten Juni bis August zu suchen.

17.02.2020, 14:37 Uhr
Die Preise für Holzpellets sind per Mitte Februar im Vergleich zum Vormonat überraschend gefallen.
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Durchaus überraschend sind nach neuesten Informationen des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV) die Pelletspreise in Deutschland per Mitte Februar im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgefallen.
Der bundesweit, bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, ermittelte Indexpreis für die höchste Qualitätsstufe ENplus-A1 liegt aktuell bei 261,61 Euro pro Tonne, frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer.

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit ein Miniminus von 0,42 Euro pro Tonne.
Zieht man allerdings den Vorjahresmonat heran, lässt sich für Pelletheizer eine sicherlich sehr erfreuliche Ersparnis von gut 8 Euro pro Tonne oder knapp drei Prozent errechnen.

Somit scheint der Trend, entsprechend der aktuellen Witterung, bereits jetzt hin zu den Sommerpreisen zu gehen.
In den letzten Jahren brachte in der Regel der März, manchmal auch erst der April die Preiswende.
Der Tiefstand wird dann vermutlich wieder in den Monaten Juni bis August erreicht werden, bevor es ab September wieder nach oben geht.
Wer also kann, sollten seine Bedarfsdeckung möglichst in diesen Zeitraum verlegen!

Generell ist und bleibt das Preisniveau von Holzpellets auf einem sehr attraktiven Niveau, was auch der Vergleich mit den Energieträgern Erdgas und Heizöl aufzeigt.
Gasheizer zahlen aktuell rund 17 Prozent mehr, der Preisvorteil einer Pelletheizung ist im Vergleich zu einer Ölheizung, was die reinen Brennstoffkosten betrifft, aufgrund des jüngsten starken Preisrückganges am Ölmarkt auf derzeit rund 12 Prozent gefallen.
Sowohl Gas, als auch Heizöl werden in den nächsten Jahren, aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen CO2-Abgabe, jedoch deutlich teuerer werden, während Holzpellets nach jetzigem Kenntnisstand von jeglicher Besteuerung ausgenommen bleiben sollten.
16.01.2020, 12:13 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland starten etwas günstiger ins neue Jahr, zumindest wenn man den Vergleich zu Januar 2019 zieht.
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Die Pelletspreise in Deutschland starten im Vergleich zum Vorjahresmonat etwas günstiger in das neue Jahr.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) kürzlich auf seiner Homepage mitgeteilt hat, liegt der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 gebildet wird, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale per Mitte Januar bei 262,03 Euro pro Tonne, frei Haus.
Im Vergleich zum Dezember bedeutet dies zwar eine Erhöhung von knapp fünf Euro pro Tonne, diese war aber zu erwarten, da sich die Pelletspreise nach wie vor im saisonellen Aufwärtstrend befinden. Erst in rund 6 bis 8 Wochen ist mit der Wende, hin zu den Sommerpreisen, zu rechnen.
Im Vergleich zum Januar-Preis von 2019 ergibt sich aber ein erfreulicher Rückgang von gut drei Euro pro Tonne.

Mit verantwortlich für die günstige Preisentwicklung ist sicherlich der bisher recht milde Winter, der die Zahl der Nachbesteller derzeit in Grenzen hält.
Bereits der Dezember war im Vergleich zum Mittel der letzten 30 Jahre im Schnitt zwischen zwei und drei Grad zu warm und gleiches deutet sich bereits jetzt für den Januar an.

Außerdem ist die Warenverfügbarkeit weiterhin recht gut. Es gibt genügend Rohmaterial zu niedrigen Preisen und der bisher ausgebliebene Schneefall begünstig nicht nur die Holzwirtschaft, sondern auch die Pelletwerke bei der Produktion von Holzpellets, vor allem in der Alpenregion.

Weiterhin sehr günstig liegen die Pelletspreise im Vergleich zu den Wettbewerbsenergieträgern Heizöl und Gas.
Während Ölheizer aktuell knapp 15 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen müssen, liegt der Preisvorteil im Vergleich zu Erdgas derzeit sogar bei gut 20 Prozent. Auch für Flüssiggas und Fernwärme muss deutlich mehr bezahlt werden.

Spannend wird in diesem Jahr zu beobachten sein, wie sich die Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Pellets-Markt auswirken. Insgesamt ist wohl mit einer weiteren deutlichen Zunahme bei den installieren Anlagen und somit auch beim Verbrauch zu rechnen. Inwieweit sich dies auf die Pelletspreise auswirkt, bleibt abzuwarten.
17.12.2019, 11:04 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland sind im Dezember nur noch leicht angestiegen.
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Die Pelletspreise haben sich auch im Dezember weiter verteuert, was auch zu erwarten war.
Üblicherweise steigen die Notierungen ab dem Herbst an und erreichen ihren Höhepunkt meist im Spätwinter.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Durchschntts-Indexpreis per Mitte Dezember aber nur um gut 3 Euro auf nunmehr 257,30 Euro pro Tonne gestiegen. Der DEPV-Indexpreis wird bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 6 Tonnen, Lieferung frei Haus, inkl. MwSt. und Einblaspauschale für die höchste Qualitätstufe ENplus A-1 ermittelt.

Somit liegen die Pelletspreise derzeit wieder deutlich unter dem Vorjahr, wo der Durchschnittspreis per Mitte Dezember bei 260,81 Euro pro Tonne gelegen hat.
Regional haben sich die Notierungen weiter angeglichen, sodass es hier kaum mehr größere Unterschiede gibt.

Wie eingangs bereits erwähnt, werden die Pelletspreise bis zum Februar weiter anziehen, bevor es zu Beginn des meteorologischen Frühlingsbeginn in der Regel wieder gen Sommerpreise geht.

Der Preisvorteil gegenüber den Energieträgern Heizöl und Erdgas liegt weiterhin zwischen 15 und 20 Prozent, im Vergleich zu Fernwärme und Wärmepumpen heizen Betreiber von Pelletheizungen rund 30 bis 40 Prozent günstiger.
18.11.2019, 17:34 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben sich erwartungsgemäß auch im Oktober weiter verteuert.
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Der jährlich um diese Jahrezeit stattfindende Anstieg der Pelletspreise setzte sich bislang auch im November fort.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. MwSt. und Abfüllpauschale für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, per Mitte November von 247,17 Euro pro Tonne auf 253,88 Euro pro Tonne angestiegen.
Das entspricht einer Verteuerung von 2,7 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr können Holzpellets aktuell aber immer noch geringfügig günstiger bestellt werden, denn Mitte November 2018 lag der Indexpreis bei 254,36 Euro pro Tonne.

Trotz der saisonbedingten Preissteigerung brauchen Holzpellets den Vergleich mit anderen Energieträgern keinesfalls scheuen.
Am größten ist der Preisvorteil im Vergleich zu Fernwärme. Hier beträgt die Ersparnis bei den reinen Brennstoffkosten gut 40 Prozent. Wer mit einer Wärmepumpe heizt, muss mit rund 35 Prozent mehr Betriebskosten rechnen. Gegenüber Heizöl und Erdgas beträgt der Kostenvorteil immerhin noch rund 20 Prozent und Flüssiggas ist derzeit rund 10 Prozent teuerer.

In den nächsten Jahren dürfte die Kostenersparnis für Pelletheizer noch höher ausfallen, denn die geplante CO2-Abgabe wird die fossilen Energieträger weiter permanent verteuern.
Wer also bereits eine Pelletheizung hat, kann sich glücklich schätzen.
Wer über eine Heuzungserneuerung bzw. -tausch nachdenkt, wird an einer Pelletheizung nur schwer vorbeikommen, sofern es die räumlichen Möglichkeiten vor Ort natürlich zulassen.

Eine ausreichende Versorgung ist weiterhin sichergestellt. MIt 740.000 Tonnen haben die deutschen Pelletwerke im dritten Quartal einen neuen Produktionsrekord aufgestellt.
Zum Vergleich: Im zweiten Quartal lag die Produktionsmenge bei 679.000 Tonnen, im dritten Quartal des vergangenen Jahres wurden 608.000 Tonnen hergestellt.
Insgesamt übersteigt die Produktionsmenge in Deutschland den Bedarf deutlich, sodass derzeit immer noch große Mengen ins benachbarte Ausland exportiert werden.

17.10.2019, 07:31 Uhr
Obwohl die Pelletspreise im Oktober weiter leicht angestiegen sind, liegen sie derzeit sogar unter Vorjahresniveau.
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Weiterhin gute Nachrichten vom Pellets-Markt.
Zwar sind die Pelletspreise im Oktober wie erwartet weiter leicht angestiegen, erstmals seit längerer Zeit liegen die Notierungen derzeit aber sogar unter dem Vorjahresmonat!

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, notiert der bundesweite Indexpreise, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, bei Lieferung frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 monatlich ermittelt wird, per Mitte Oktober bei 247,17 Euro pro Tonne.
Im Vergleich zum September ist dies ein Plus von rund 5 Euro pro Tonne oder gut zwei Prozent.
Im Oktober des Vorjahres lagen die Pelletspreise aber bei 249,94 Euro pro Tonne. Die Steigerung fiel per Jahresfrist also deutlich höher aus als aktuell.

Aus den Erfahrungn der letzten Jahre werden die Pellet-Notierungen auch in den nächsten Monaten weiter ansteigen, bis es zu Beginn des Frühlings wieder in Richtung Sommerpreise geht.
Wer also Platz im Lager hat, sollte eine baldige Bestellung in Erwägung ziehen und wenn möglich nicht bis zum Winter warten.

Der recht moderate Anstieg dürfte vor allem durch die auch in diesem Jahr wieder sehr hohen Waldschäden und dem damit verbundenen hohen Anfall an Restholz begründet sein.
Vor allem der in diesem Sommer wieder sehr starke Borkenkäferbefall in Fichtenbeständen sorgt dafür, dass das Angebot hier die Nachfrage deutlich übersteigt und somit die Holzpreise, aber auch die Preise für Sägespäne, derzeit im Keller liegen.
Teilweise wurde aus der Holzbranche berichtet, dass Sägewerke aufgrund mangelnder Kapazitäten zeitweise keine Ware mehr annehmen konnten.
Der Großteil der Pellets wird ja bekanntlich aus Fichtenholz produziert.

Durch die aktuellen Beschlüsse des Klimakabinetts, u. a. ab dem Jahr 2026 keine neuen Ölheizungen mehr zuzulassen, wird die Zahl der Pelletheizungen in den nächsten Jahren sicherlich weiter deutlich zulegen.
Inwieweit sich das auf die Pelletspreise auswirkt muss abgewartet werden.
Derzeit wird in Deutschland aber deutlich mehr an Holzpellets produziert, wie verbraucht wird.
Auch eine Ausweitung der Produktionskapazitäten ist sicherlich noch möglich und wird wohl auch notwendig werden.
19.09.2019, 10:39 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland sind per Mitte September weiter angestiegen.
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Wie üblich zu Beginn der Heizperiode, haben die Pelletspreise in Deutschland per Mitte September weiter leicht angezogen, befinden sich aber ingesamt weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. vor wenigen Tagen mitgeteilt hat, ist der bundesweite Durchschnittspreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus und inkl. Mehrwertsteuer für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, von 238,70 Euro auf 242,10 Euro pro Tonne angestiegen.
Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vormonat von 1,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt die Teuerung nur sehr moderate 0,5 Prozent!

Diese Veränderung der Pelletspreise war zu erwarten und deckt sich auch mit den Preisverläufen der letzten Jahre.
Pelletheizer können ihre Bedarfsdeckung also sehr gut nach den Preisverlaufs-Charts ausrichten.

Im Vergleich zu den Energieträgern Heizöl und Erdgas ist der Preisvorteil von Holzpellets weiterhin beträchtlich.
Während Gasheizer derzeit rund 30 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen müssen, ist die Differenz zu Heizöl sogar auf 35 Prozent angewachsen.

Die Versorgungssituation am Holzmarkt bleibt derweil weiterhin sehr gut und daran sollte sich auch in nächster Zeit wenig ändern.
Denn gerade in den letzten Wochen und Monaten ist in den deutschen Wäldern, aufgrund von massivem Borkenkäferbefall, sehr viel Schadholz angefallen, sodass es ein sehr hohes Angebot für die Holzverarbeitungsindustrie gibt. In Folge bleiben die Holzpreise auf niedrigem Niveau und natürlich auch die Notierungen für Holzspäne, dem Rohmaterial für die Pelletsproduktion.

Trotzdem ist zu erwarten, dass die Preise für Holzpellets in den nächsten Wochen und Monaten weiter moderat anziehen werden, bevor es ab Februar oder März wieder nach unten geht.
19.08.2019, 14:25 Uhr
Die Pelletspreise haben per MItte August zugelegt.
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Wie auch im letzten Jahr, haben die Pelletspreise im August die Kehrtwende vollzogen und sich im Vergleich zum Vormonat leicht verteuert.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) heute mitgeteilt hat, ist der bundesweite Durchschnittspreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus und inkl. MwSt. für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, von 236,82 Euro per MItte Juli, auf 238,70 Euro pro Tonne angestiegen. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent.
Im Vorjahresmonat mussten per Mitte Augsut 237,49 Euro bezahlt werden, woraus sich auf Jahressicht eine Teuerung von lediglich 0,5 Prozent errechnen lässt.

Betrachtet man sich die Pelletspreise nach Regionen, ist festzustellen, dass die Notierungen im Süden und in der MItte derzeit am günstigsten sind. Im Norden und Osten liegt der Preis pro Tonne rund 4 Euro höher.

Hoch bleibt auf jeden Fall der Preisvorteil im Vergleich zu anderen Energieträgern. Heizöl kostet in diesen Tagen rund 25 Prozent mehr als Holzpellets, Gaskunden müssen knapp 24 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen.

Die Preiswende am Pellet-Markt kommt wenig überraschend. Sie vollzieht sich fast immer in der Zeit von August bis September, wenn die Einlagerungsaktionen der Produzenten und der Händler auslaufen.
Nun müssen Pelletheizer damit rechnen, dass die Holz-Presslinge zum Winter hin permanent etwas teuerer werden, bevor es im Februar/März wieder nach unten Richtung Sommerpreise geht.

Wer es also einrichten kann, sollte seinen Jahresbedarf in den Monaten Juni bis August ordern. Die Ersparnis zu den Winterpreisen liegt bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen immerhin bei 120 bis 180 Euro pro Lieferung.