17.09.2021, 08:32 Uhr
Die Preise für Holzpellets ziehen weiter deutlich an und haben jetzt schon das Niveau des letzten Winters erreicht. Mehr
17.08.2021, 07:28 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich in diesem Jahr früher nach oben. Mehr
20.07.2021, 12:56 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben das Preistal durchschritten und ziehen nun bereits den zweiten Monat in Folge wieder an. Mehr


16.06.2021, 11:00 Uhr
Die Pelletspreise haben per Mitte Juni überraschend angezogen, sodass zu erwarten ist, dass die Preiswende in diesem Jahr etwas früher als üblich über die Bühne geht. Mehr
Die Pelletspreise haben in den letzten Tagen überraschend eine Kehrtwende vollzogen und wesentlich früher als in den letzten Jahren etwas angezogen.
Dies geht zumindest aus der Preisstatistik der Deutschen Pelletinstitutes (DEPI) hervor. Der bundesweite Indexpreis, der für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, frei Haus und inkl. Mehrwertsteuer ermittelt wird, ist per Mitte Juni von 217,04 Euro auf 221,35 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich aber immer noch eine Ersparnis von knapp 7 Euro pro Tonne.

Trotz des leichten Anstieges hat sich der Preisvorteil gegenüber Heizöl weiter vergrößert und liegt aktuell bei deutlich über 30 Prozent. Die in etwa gleiche Ersparnis im Bezug auf die reinen Brennstoffkosten genießen Pelletheizer derzeit auch im Vergleich zu Gaskunden.

Der Grund für die sich in diesem Jahr anscheinend etwas eher vollziehende Trendwende könnte in den Turbulenzen am Holzmarkt zu suchen sein.
Hier gibt es einen Exportboom, vor allem in die USA und nach Asien, der die Preise kräftig nach oben getrieben hat.
Da sehr viel Holz für die Ausfuhr aber trotzdem im Inland geschnitten wird, gab es bislang aber kaum Auswirkungen auf die Spänepreise, einem der wichtigsten Rohstoffe bzw. Vorprodukte für die Pelletsproduktion.
Ein weiterer Aspekt bei der Entwicklung der Pelletspreise ist sicherlich auch der hohe Zuwachs beim Absatz bzw. dem Einbau von Pelletheizungen.
Durch die massiven staatlichen Förderungen haben sich immer mehr Verbraucher entschieden, ihre alte Öl- und Gasheizung gegen eine Pelletheizung auszutauschen, sodass die Nachfrage nach Holzpellets in den letzten Wochen deutlich angestiegen ist.
Und nicht zuletzt blieb der Holzeinschlag in den letzten Monaten hinter dem der Vorjahre zurück, da es eine staatliche Beschränkung der Einschlagmengen aufgrund des massiven Schädlingsbefalls der letzten Jahre gibt.

Trotzdem alledem ist davon auszugehen, dass die Pelletspreise in Deutschland und Österreich auch in den nächsten Wochen und Monaten auf einem sehr günstigen Niveau, das in etwa mit dem des Vorjahres vergleichbar sein dürfte, bleiben werden.
Die Pelletsproduktion läuft auf Hochtouren und hat im ersten Quartal wieder ein neues Rekordniveau erreicht!
17.05.2021, 10:08 Uhr
Die Preise für Holzpellets bleiben weiterhin günstig, obwohl der Holzmarkt hierzulande leergefegt ist. Mehr
Die Pelletspreise befinden sich weiterhin auf dem Weg nach unten, obwohl in diesen Tagen nahezu alles deutlich teuerer wird - vor allem Bauholz, aber auch Heizöl und Erdgas!

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich bekannt gegeben hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte Mai auf 217,04 Euro pro Tonne frei Haus, gefallen!
Somit sind die Pelletspreise innerhalb von nur vier Wochen um knapp 10 Euro pro Tonne oder gut vier Prozent zurückgegangen.
Zum Vergleich - im Mai 2020 lag der Indexpreis noch bei gut 230 Euro pro Tonne , aber auch schon damals deutlich unter den Preisen der Vorjahre.
Somit bewegen sich die Notierungen mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau der letzten 10 Jahre!

Dies, obwohl sich die Lage auf dem deutschen und auch österreichischen Holzmarkt zuletzt weiter zugespitzt hat und es derzeit zu großen Engpässen bei Zimmereien und Bauunternehmen kommt.
Teilweise muss hier Kurzarbeit angemeldet werden, da große Mengen in die USA und nach China exportiert werden und in Folge der heimische Markt nicht mehr ausreichend mit Schnittholz versorgt werden kann.

Dass der Pellet-Markt davon nicht betrofffen ist, begründet sich dadurch, weil das Holz größtenteils hierzulande geschnitten wird und somit genügend Sägespäne für die Pelletsproduktion zur Verfügung steht.
Außerdem gab es im vergangenen Jahr mehr oder weniger unfreiwiliig den höchsten Holzeinschlag seit der Wiedervereinigung. Die Menge stieg von 69 auf mehr als 80 Millionen Kubikmetern, wie aus der "Holz-Bilanz" des Statistischen Bundesamtes zu entnehmen ist.
Verantwortlich war aber beileibe nicht ein vermeintlich guter Erzeugerpreis, der im Vergleich zu 2015 sogar um rund 27 Prozent gefallen ist, sondern der extrem starke Borkenkäferbefall, der eine Folge der extremen Trockenheit und hohen Temperaturen und somit des Klimawandels ist.

Wie geht es nun weiter am Holz- bzw. Pelletsmarkt? Während bei den Zimmereien und Bauunternehmen kein grünes Licht gegeben werden kann, da die USA derzeit teilweise den dreifachen des normalen Preises für Konstruktionsholz bezahlen, dürfte der Markt für Holzpellets davon weiterhin nur wenig tangiert bleiben.
Es sollte aber durchaus Berücksichtigung finden, dass die Pelletproduktion im ersten Quartal mit gut 800.000 Tonnen deutlich über Vorjahr (742.000 Tonnen) lag und der Inlandsbedarf permanent ansteigt.

Wir raten deshalb, die derzeit extrem günstigen Pelletspreise zur rechtzeitigen Einlagerung zu nutzen, denn die Preisaufzeichnungen der letzten Jahre zeigen, dass das weitere Abwärtspotenzial ab Mai bzw. Juni zudem meist nur noch sehr gering ist.

Egal ob jetzt oder erst in ein paar Wochen bestellt wird, der Preisvorteil gegenüber Erdgas und Heizöl ist sehr groß und liegt derzeit bei ca. 28 bzw. 25 Prozent.
16.04.2021, 11:25 Uhr
Der saisonbedingte Preisrückgang am Pelletsmarkt ist im vollen Gange. Mehr
Der saisonbedingte Preisrückgang am Pelletsmarkt ist (noch) im vollen Gange.
Im Vergleich zum Vormonat März sind die Pelletspreise im bundesweiten Durchschnitt per Mitte April erfreulicherweise um gut 5 Prozent oder 13 Euro pro Tonne gefallen.

Derzeit liegt der Indexpreis, der monatlich vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, bei 226,74 Euro, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale.
Vor einem Jahr lagen die Notierungen noch bei knapp 246 Euro pro Tonne, woraus sich ein Preisrückgang von knapp 8 Prozent errechnen lässt.
Das in einer Zeit, in der die Teuerung in vielen Bereichen des Lebens deutlich an Fahrt aufnimmt!

Der Hauptgrund für diese sehr verbraucherfreundlicher Preisentwicklung ist natürlich im Holzmarkt zu suchen und auch zu finden.
Hier sind die Preise für Fichtenholz seit geraumer Zeit stark unter Druck, nachdem in den letzten Jahren, aufgrund des Klimawandels, ein starker Borkenkäferbefall eingesetzt hat und es in Folge zu einem großen Überangebot gekommen ist.

Doch aktuell tut sich einiges am Holzmarkt!
Dieser ist derzeit wie leergefegt, nachdem zuletzt gewaltige Mengen in den Export Richtung USA gegangen sind. Deutschland ist hier nach Kanada mittlerweile der zweitgrößte Importeur!
In den Staaten selbst wurde coronabedingt in den letzten Monaten sehr wenig Holz eingeschlagen und zusätzlich gibt es dort, wie auch hierzulande, einen Bauboom - angefacht durch das billionenschwere Hilfspaket der US-Regierung.
Aber noch sind die stark gestiegenen Holzpreise nicht bei den Waldbesitzern angekommen, weshalb der Einschlag und somit das Angebot weiter sehr gering ist.
Erst wenn es hier zu deutlich höheren Erzeugerpreisen kommt, ist wieder mit einem verstärkten Einschlag und einer Entlastung, vor allem im Bauholzsektor zu rechnen.

Daher ist es alles andere als sicher, ob sich der Preisrückgang am Pelletsmarkt - wie in den letzten Jahren üblich - in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen wird!
Sollte es auch weiterhin zu Engpässen am deutschen Schnittholzmarkt kommen, wird natürlich auch weniger Sägespäne und Restholz abfallen, sodass auch beim Rohmaterial für die Pelletsproduktion mit einer deutlichen Preissteigerung gerechnet werden muss.

Somit ist Pelletheizern anzuraten, gerade in diesem Jahr die Preisentwicklung weiter engmaschig zu verfolgen und mit der Bestellung nicht zulange zu warten!
17.03.2021, 08:15 Uhr
Die Preise für Holzpellets haben per Mitte März im Vergleich zum Vormonat etwas angezogen, bleiben dabei aber auf einem sehr attraktiven Niveau. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland haben per Mitte März im Vergleich zum Vormonat zwar etwas angezogen, bleiben dabei aber auf einem sehr attraktiven Niveau.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich vermeldet hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte März auf 239,83 Euro inkl. Mehrwertsteuer, Fracht und Einblaspauschale angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Teuerung von gut 3 Euro pro Tonne oder 1,25 Prozent.
Letztes Jahr um dieses Zeit lag der Preis aber um 16,80 Euro pro Tonne, sodass sich hieraus ein Preisvorteil von gut 6 Prozent erreichnen lässt.

Allgemein sollten die Kurspfeile in den nächsten Wochen aber wieder eher nach unten zeigen, denn zum Ende der Heizperiode fallen die Notierungen aufgrund startender Einlagerungsaktionen von Handel und Produzenten erfahrungsgemäß deutlich zurück.

Währenddessen bleibt der Pelletmarkt in Deutschland weiter auf einem starken Wachstumskurs.
Die Zahl der im Inland verkauften Pelletfeuerungen stieg in 2020 von 34.650 auf 61.850 Einheiten und somit um fast 80 Prozent an.
Für dieses Jahr wird mit einer weiteren Steigerung um gut 10 Prozent oder rund 70.000 Neuanlagen gerechnet.
Insgesamt dürfte dann der Gesamtbestand bei deutlich über 600.000 Einheiten liegen. Das sind mittlerweile immerhin deutlich am als zehn Prozent der am Markt befindlichen Ölheizungen!

Die Brennstoffversorgung ist dabei mehr als gesichert. Erstmals wurde in Deutschland im letzten Jahr deutlich mehr als 3 Millionen Tonnen produziert. Ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Inlandsverbrauch stieg gleichzeitig nur von 2,30 auf 2,33 Millionen Tonnen an. Somit gingen wie schon in den letzten Jahren wieder nicht unerhebliche Mengen in den Export.
Dieser Trend soll sich auch in diesem Jahr fortsetzen.

Trotz des fast schon boomenden Marktes bleiben die Pelletspreise auf einem extrem günstigen Niveau. Zuletzt waren die Notierungen im Jahr 2016 auf einem ähnlich günstigen Niveau.
Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt derzeit bei gut 23 Prozent, im Vergleich zu Gaskunden zahlen Pelletheizer derzeit knapp 25 Prozent weniger.
17.02.2021, 09:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich trotz der tiefen Temperaturen der letzten Tage und einer insgesamt recht robusten Nachfrage schon wieder auf dem Rückzug - Richtung Sommerpreise! Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich trotz der tiefen Temperaturen der letzten Tage und einer insgesamt recht robusten Nachfrage schon wieder auf dem Rückzug - Richtung Sommerpreise!

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Liefermenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, im Vergleich zu Mitte Januar geringfügig auf 236,45 Euro pro Tonne gefallen. Hierin sind Frachtkosten und Einblaspauschale bereits enthalten!
Verleicht man die aktuellen Pelletpreise mit denen des Vorjahresmonats ergibt sich sogar ein Preisvorteil von rund 25 Euro pro Tonne oder knapp 10 Prozent.
Bei einer Durchschnittsbestellmenge von 6 Tonnen ergibt sich somit ein beachtlicher Preisvorteil von 150 Euro pro Lieferung!

Dabei hat sich der Vorsprung gegenüber Erdgas und Heizöl weiter vergrößert. Während Gasheizer aktuell 6,33 Cent pro kWh und Ölheizer 6,20 Cent bezahlen müssen, liegt der Preis für Holzpellets derzeit bei 4,73 Cent pro kWh.
In den nächsten Jahren wird sich die Differenz schrittweise noch erhöhen, denn bis zum Jahr 2026 erhöht sich hier der CO2-Preis von aktuell 25 Euro pro Tonne schrittweise auf 55 Euro.
Holzpellets bleibt als regenerativer Energieträger von dieser Abgabe ausgenommen!

Auch wenn die Investition in eine Pelletheizung wesentlich höher ist, als in eine vergleichsweise günstige Öl- oder Gasheizung, wird sich diese schnell amortisieren. Dies liegt nicht nur an den güsntigen Brennstoffkosten, sondern auch an den verschiedenen Fördermaßnahmen.
Einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten finden Sie unter https://depi.de/foerderprogramme.

In den nächsten Wochen und Monaten ist weiter mit einer verbraucherfreundlichen Preisentwicklung zu rechnen.
Wie in den letzten Jahren dürften die Pellet-Notierungen bis Juli/August schrittweise zurückgehen, bis es dann wieder langsam Richtung Winterpreise geht.
Wer also kann, sollte seinen Bevorratungszeit in die Sommermonate verlegen.



18.01.2021, 14:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich starten auf dem günstigsten Niveau seit Januar 2016 in das neue Jahr. Mehr
Die Preise für Holzpellets bleiben auch zum Start in das neue Jahr auf einem sehr günstigen Niveau.
Wie das Deutsche Pelletsinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis bei Abnahme von 6 Tonnen im Januar auf 238,05 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ist dies zwar ein saisonbedingt übliches Plus von knapp 5 Euro pro Tonne, im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich hingegen ein gewaltiger Rückgang von 24 Euro pro Tonne oder gut neun Prozent!
Wie attraktiv die Pelletspreise derzeit sind, zeigt auch ein Blick auf die Kursentwicklung der letzten 5 Jahre.
Nur im Jahr 2016 konnte etwas günstiger bestellt werden als heute. Ansonsten lagen die Januar-Preise stets deutlich höher, zum Jahresstart 2017 gab es ähnlich gute Preise.

Dies in einem Marktumfeld, das von stetigem Wachstum geprägt ist!
Die Zahl der Pelletfeuerungen steigt stetig und konnte im letzten Jahr die magische Marke von 500.000 Anlagen überschreiten. Somit hat sich diese Zahl innerhalb von nur neun Jahren mehr als verdoppelt. Eine durchaus beachtliche Entwicklung in einem doch eher trägen Marktumfeld.

Mit verantwortlich für die stetig steigende Beliebtheit von Pelletheizungen sind natürlich auch die staatlichen Anreizprogramme, die im letzten Jahr nochmals deutlich aufgestockt wurden und die Investition in diese umweltfreunliche Technolgie deutlich erleichtern. Einen schönen Überblick hierzu findet man auf den Seiten des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Aber auch die im Vergleich mit anderen Heizungsarten absolut günstigen Betriebskosten sprechen für die Pelletheizung. Trotz des massiven Einbruchs der Öl- und somit Heizölpreise blieben die Pelletspreise im vergangenen Jahr stets darunter.
Aktuell liegen diese bei 4,75 Euro pro kWh, Heizöl kostet knapp 5 Euro, während eine Kilowattstunde Erdgas weiterhin bei 6,23 Euro liegt.

Die Aussichten, dass die Preise für Holzpellets auch langfristig auf einem ähnlich niedrigem Niveau bleiben, sind äußerst günstig. Sägespäne, das Rohmaterial für die Pelletproduktion, steht wohl auch in Zukunft im Überfluss zu günstigen Preisen zur Verfügung, denn der Borkenkäfer wird sich weiter durch die Fichtenwälder fressen und so für ein Überangebot an Holz sorgen.
Außerdem werden im Inland soviel Holzpellets produziert, dass bedeutsame Mengen in den Export gehen. Pelletheizer sind überdies also unabhängig von Rohstoffimporten!

Wer also nicht nur günstig, sondern auch ökologisch und co2-neutral heizen will, ist mit einer Pelletheizung auf jeden Fall auf der richtigen Seite!
17.12.2020, 09:58 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich bleiben auch im Dezember auf einem äußerst attraktiven Niveau und präsentieren sich im Brennstoffkostenvergleich unschlagbar. Mehr
Weiterhin gute Nachrichten für Pelletheizer! Auch wenn der bundesweite Durchschnittspreis pro Tonne, ermittelt durch das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, höchste Qualitätsstufe ENplus A1, per Mitte Dezember leicht von 229,82 auf 233,23 Euro pro Tonne angestiegen ist, bewegen sich die Pelletspreise weiterhin auf einem äußerst günstigen Niveau.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die aktuellen Notierungen rund 24 Euro pro Tonne niedriger, was einer Einsparung von rund 10 Prozent entspricht.
Auch im Verleich zu anderen Brennstoffen wurde die "Sache" im aktuellen Monat wieder "zurechtgerückt".
Lagen die Heizölpreise in den Sommermonaten und Anfang des Herbstes noch unter den Preisen für Holzpellets, so gibt es nun aktuell wieder einen Vorteil von deutlich mehr als zehn Prozent.
Die Erdgaspreise liegen weiterhin um über 20 Prozent höher als die Pelletpreise, keine preisliche Konkurrenz sind auch Wärmepumpen und Flüssiggas.
Der Preisvorsprung dürfte sich in den nächsten Jahren noch vergrößern, denn fossile Energieträger werden ja ab dem neuen Jahr mit der neuen CO2-Abgabe belegt, die schrittweise bis in Jahr 2025 angehoben wird.
Die im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung deutlich höheren Anschaffungskosten einer Pelletheizung werden mit den aktuellen Förderungen zu einem Großteil kompensiert.

Aktuell wurde vom DEPI auch der Jahresdurchschnittspreise für Holzpellets veröffentlicht. Dieser liegt bei 237 Euro pro Tonne und somit ähnlich günstig wie im Jahr 2016. In der Zeit dazwischen notierten die Pelletspreise im Schnitt um 3 bis 14 Euro pro Tonne höher.

Holzpellets haben also nicht nur ökologische Vorteile, sondern stehen auch in Punkto Wirtschaftlichkeit bestens da.
Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Pelletheizungen wider.
Von Januar bis August gab es hier einen Zuwachs von enormen 168 Prozent, was natürlich auch eine Folge des Marktanreizpogrammes der Bundesregierung ist.

Über eine zuverlässige Versorgung mit Holzpellets brauchen sich die Verbraucher aber trotzdem keine Gedanken machen, auch wenn die Lieferzeiten in manchen Regionen in Ausnahmefällen mal bei drei bis vier Wochen liegen sollten. Dies ist meist mit Engpässen bei der Zustelllogisik zu begründen und sind nur vorübergehender Natur.
Die Pelletproduktion in Deutschland liegt weiterhin deutlich über dem Inlandsverbrauch und dürfte in diesem Jahr ein neues Rekordniveau von weit mehr als über 3 Millionen Tonnen erreichen. Deutlich mehr als 15 Prozent gehen davon in den Export, meist ins benachbarte Ausland.

Wir möchen uns auch in diesem Jahr wieder für Ihr Interesse bedanken und wünschen Ihnen auch auf diesem Weg ein frohes besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und dabei natürlich beste Gesundheit!
17.11.2020, 10:04 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich weiterhin sehr verbraucherfreundlich. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich weiterhin sehr verbraucherfreundlich.
Auch im September hielt sich der saisonal übliche Preisaufschlag in Grenzen. Im Vergleich zum Vorrmonat liegt dieser bei nur rund 2,50 Euro pro Tonne.

Laut aktuellen Information des deutschen Pelletsinstituts (DEPI) lag der bundesweite Durchschnittspreis per Mitte November bei 229,82 Euro pro Tonne für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1. Dieser beeinhaltet nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern auch die Zustellung und eine eventuelle Einblaspauschale und wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen ermittelt.
Im Vorjahr lagen die Pelletspreise im Schnitt noch bei 253,88 Euro pro Tonne, woraus sich auf Jahressicht eine Ersparnis von knapp 10 Prozent errechnen lässt.
Bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 6 Tonnen sind dies in Summe immerhin knapp 150 Euro.

Ähnlich positiv ist die Entwicklung am österreichischen Markt. Hier liegt der Durchschnittspreis laut Information des Verbandes "proPellets Austria" bei derzeit 227,90 Euro pro Tonne.

Die Ursache für diese aus Verbrauchersicht sehr erfreuliche Entwicklung ist natürlich im Holzmarkt zu suchen und zu finden.
Die Preise für Fichtenstammholz liegen weiterhin am Boden und decken für die Waldbesitzer oft nichtmals die Kosten für Fällung und Transport. Entsprechend günstig ist auch das Abfallprodukt Holzspäne, das vorwiegendin der Pelletsproduktion Verwendung findet.
Da sich der Borkenkäfer aufgrund des Klimawandels aber seit Jahren immer stärker vermehrt und sich in den Sommermonaten durch die Bestände frisst, gibt es ein großes Überangebot, woran sich vermutlich auch in den nächsten Jahren kaum etwas ändern dürfte.
Somit sollte die Versorgung gesichert sein, zumal die deutschen und österreichischen Pelletwerke nach wie vor mehr Holzpellets produzieren, als im Inland verbraucht werden.

Auch wenn die Zahl der Pelletheizungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter stark steigen wird. Die Einführung der CO2-Abgabe auf alle fossile Brennstoffe sorgt für eine Beschleunigung hin zu regenerativen Energieträgern. Zusätzlich wird der Umstieg vom Staat auch noch gefördert!
Gab es im Jahr 2011 in Deutschland in Summe rund 240.000 Pelletfeuerungen, werden es in 2020 aller Voraussicht nach schon deutlich mehr als 520.000 Einheiten sein.