17.06.2022, 07:15 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich gehen weiter deutlich nach oben. Mehr
16.05.2022, 11:51 Uhr
Leider keine guten Nachrichten vom Markt für Holzpellets. Die Notierungen ziehen entgegen der Entwicklung der letzten Jahre bereits zu Sommerbeginn deutlich an! Mehr
19.04.2022, 17:01 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben per Mitte April überraschend angezogen, obwohl sich die Notierungen um diese Jahreszeit in der Regel im Abwärtstrend befinden. Mehr


16.03.2022, 14:45 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich sind in den letzten Wochen erfreulicherweise zurückgegangen und sind bislang vom Kriegsgeschehen unbeeinflusst. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich sind in den letzten Wochen erfreulicherweise zurückgegangen und bleiben bislang vom Kriegsgeschehen unbeeinflusst. Es zeigt sich, dass der regionale Markt funktioniert!

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat, ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, von 373,86 Euro pro Tonne im Vormonat, auf 369,32 Euro zurückgegangen.
Somit beginnt der saisonell übliche Abwärtstrend in diesem Jahr etwas früher als im Jahr 2021, wo die Pelletspreise nach der Wintersaison erstmals im April nachgegeben haben.

Im Vergleich zum Vorjahr steht zwar ein deutlicher Anstieg von knapp 120 Euro pro Tonne zu Buche, dies ist aber nicht auf die Ereignisse in der Ukraine zurückzuführen, sondern hat seinen Ursprung in der allgemeinen Rohstoffverknappung im Bezug auf die Corona-Krise und der allgemein stark steigenden Nachfrage nach Holzpellets. Allerdings schlagen auch bei der Pelletherstellung, sowie bei der Lagerung und Ausfuhr, die immer höheren Energiekosten zu Buche, was den weiteren Rückgang negativ beeinflussen könnte.

In Deutschland bleiben Pelletheizungen gefragt! Im letzten Jahr wurden über 72.000 neue Anlagen in Betrieb genommen. Die meisten davon waren wieder Pelletkessel mit einer Leistung von unter 50 kW. Aber auch Pelletkaminöfen konnten wieder deutlich um 21.000 auf 232.000 Einheiten zulegen.
In diesem Jahr wird nochmals mit einer Steigerung in dieser Größenordnung gerechnet. Dann gäbe es in Deutschland insgesamt knapp 650.000 Pellet-Feuerstätten.
Der Verbrauchszuwachs betrug im letzten Jahr knapp 30 Prozent auf 2,9 Millionen Tonnen. Für dieses Jahr wird mit mindestens 3,1 Millionen Tonnen gerechnet, was in unseren Augen aber eher eine sehr konservative Schätzung ist.
Erfreulicherweise gab es gleichzeitig aber auch eine neue Rekord-Produktion von rund 3,4 Millionen Tonnen zu vermelden.
Der heimische Pelletsmarkt ist also weiterhin nicht von Importen abhängig, die Exportmengen dürften in nächster Zeit aber weiter zurückgehen.

Auch wenn die Pelletspreise in den letzten 12 Monaten stark angestiegen ist, so sind Holzpellets im Brennstoffkostenvergleich attraktiv wie nie. Heizöl kostet aktuell bis zu 90 Prozent mehr als Pellets, Erdgas ist rund 60 Prozent teuerer.
16.02.2022, 14:27 Uhr
Nach dem starken Anstieg der Pelletspreise in den letzten Monaten haben sich die Notierungen zuletzt erfreulicherweise stabilisiert. Mehr
Nach dem starken Anstieg der Pelletspreise in den letzten Monaten haben sich die Notierungen zuletzt erfreulicherweise stabilisiert.

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich bekannt gegeben hat, ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, von 366,58 Euro pro Tonne per Mitte Januar, auf aktuell 373,86 Euro angestiegen.
Im Vorjahr lag der Indexpreis noch bei 236,45 Euro pro Tonne.

Auch wenn dies natürlich eine weitere leichte Verteuerung bedeutet, so ist auf dem Pellet-Markt doch seit geraumer Zeit eine Stabilisierung zu erkennen und in einigen Regionen, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, wo es die mit Abstand meisten Pelletsheizungen gibt, befinden sich die Notierungen schon wieder auf dem Rückzug.

In den nächsten Wochen ist damit zu rechnen, dass die Pelletspreise in allen Bundesländern wieder deutlich unter dem aktuellen Niveau liegen werden. Zumindest läßt dies die Preisentwicklung der Vorjahre erwarten. Meist beginnen die Notierungen ab März/April zu brökeln und haben dann in dem Monaten Juni bis August den Tiefstand erreicht.

Am Holzmarkt wird zwar weiterhin von einer guten Nachfrage nach Sägerundholz berichtet, die Preise sind nach einem deutlichen Anstieg in den ersten Monaten des letzten Jahres aber eher wieder rückläufig und entwickeln sich im bisherigen Jahresverlauf 2022 weitgehend stabil.
Problem am Pellets-Markt sind derzeit eher die knappen Kapazitäten bei Lagerung und Ausfuhr. Teilweise extrem lange Wartezeiten bei LKW-Herstellern und Anbieter von Siloaufbauten haben zur Verknappung in der Logistik und in Folge zu verlängerten Lieferzeiten und regional auch zu einer durchaus engen Versorgungslage geführt.

Auch bei der Pelletsproduktion blieben die Mengen im zweiten Halbjahr letzten Jahres deutlich hinter den Steigerungsmengen der Vorjahre zurück.
Im dritten Quartal wurden in Deutschland 806.000 Tonnen produziert und somit "nur" 14.000 Tonnen mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Im vierten Quartal stieg die Herstellung zwar auf 840.000 Tonnen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies aber einen Rückgang von 21.000 Tonnen.
Dies ist auf Quartalsbasis das erste Minus in der jüngeren Geschichte der Pelletproduktion in Deutschland!

Im Vergleich zu anderen Energieträgern bleiben Holzpellets preislich gesehen aber weiterhin sehr attraktiv.
Je nach Datenquelle liegen der Vorteil im Vergleich zu Heizöl aktuell bei rund 15 bis 20 Prozent, Gaskunden zahlen derzeit fast 50 Prozent mehr für ihren Brennstoff.
Der Preisvorteil von Pellets dürfte sich in den nächsten Wochen und Monaten aller Voraussicht nach noch weiter vergrößern.
19.01.2022, 07:06 Uhr
Die Pelletspreise haben sich auch zu Beginn des neuen Jahrs deutlich verteuert. Mehr
Die Pelletspreise haben sich auch zu Beginn des neuen Jahres leider weiter deutlich verteuert.
Wie das Deutsche Pelletinsitut (DEPI) kürzlich bekannt gegeben hat, ist der Indexpreis, der per Mitte Januar für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus-A1 ermittelt wurde, auf 366,58 Euro pro Tonne angestiegen, was 63,45 Euro bzw. gut 20 Prozent mehr ist, als noch Mitte Dezember.
Noch deutlicher fällt die Teuerung im Vergleich zum Vorjahr aus. Per Januar 2020 lag der Tonnenpreis noch bei rund 238 Euro.

Die Gründe für den massiven Anstieg sind vielfältig, laut Mitteilung des DEPI aber in erster Linie in der knappen Verfügbarkeit und in Folge der massiven Verteuerung von Holzspäne, dem Rohprodukt für die Pelletsproduktion, zu suchen.
Dabei liegen die Holz-Erzeugerpreise für Fichtenstammholz mit rund 100 Euro pro Festmeter weiter auf einem im langfrisitgen Vergleich eher moderaten Niveau. Diese bewegten sich schon in den letzten zehn Jahren stets in einer Preisspanne von knapp 90 bis gut 105 Euro pro Festmeter. 
Die Differenz zu den hohen Preisen für Holzspäne ist also in der Holzindustrie zu suchen.

Aber auch das in letzer Zeit sehr starke Marktwachstum trägt zur knappen Verfügbarkeit und somit zur Preissteigerung bei Holzpellets bei.
Die hohe Förderung von Pelletheizungen hat die Nachfrage deutlich anstiegen lassen und sowohl die Produzenten, als auch der Handel haben Mühe, mit dem Mehrbedarf Schritt zu halten.
Vor allem in der Logistik gibt es immer wieder Engpässe. Die Errichtung von Lagerstätten verzögern sich wegen der hohen Auftragslage am Bausektor, Fahrzeuge und Aufbauten haben extrem lange Vorlaufzeiten bis zur Fertigstellung.

Teilweise betragen die Lieferzeiten in vielen Regionen aktuell mehrere Wochen, sodass dringend anzuraten ist, rechtzeitig zu bestellen, falls der Vorrat nicht über den Winter reicht. Zumindest sollte nicht nur die Pelletspreise, sondern auch die Verfügbarkeit gut beobachtet werden.
In der nächsten Zeit ist davon auszugehen, dass die Pelletspreise ab März, spätestens April wieder fallen werden. Zumindest war dies in den vergangen 15 Jahren stets der Fall.
Welchen Spielraum die Notierungen dabei nach unten haben werden, ist derzeit aber schwer abschätzbar. An den Erzeugerpreisen für Holz sollte es, wie bereits oben thematisiert, nicht liegen.
16.12.2021, 10:46 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich befinden sich weiter im Höhenflug und haben ein neues Allzeithoch erreicht. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich weiter im Höhenflug und haben vor kurzem sogar ein neues Allzeithoch erreicht. Seit Mitte Mai sind die Notierungen um knapp 40 Prozent angestiegen und folgen somit dem allgemeinen Trend der steigenden Energie- und Verbraucherpreise.

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) auf seiner Webseite kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, auf 303,13 Euro pro Tonne inkl. MwSt. und Einblaspauschale angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein erschreckendes Plus von über 36 Euro pro Tonne oder gut 13 Prozent.
Zum Vergleich, im Vorjahr lag der Indexpreis noch bei 233,23 Euro pro Tonne.

Verantwortlich für diese alles andere als erfreuliche Entwicklung sind gleich mehrere Faktoren. Zum einen sicherlich die in diesem Jahr deutlich gestiegenen Holzpreise, die sich auch auf die Notierungen für Schwachholz und Sägespäne ausgewirkt haben, die Rohmaterialen für die Pelletproduktion.
Hinzu kommt ein starkes Marktwachstum, verursacht durch die attraktive Förderungen von Pelletheizungen, das die Nachfrage deutlich erhöht hat.
Produktion und Logistik müssen hier mitwachsen, was natürlich nicht immer ganz homogen möglich ist. Neue Lagerstätten dauern aufgrund der knapp verfügbaren Kapazitäten bei den Bauunternehmen länger als geplant, neue Tank- bzw. Silowägen haben oft sehr lange Lieferzeiten. Knappes Fahrerpersonal und Corona sind weitere große Herausforderungen. Zudem wirken auch die allgemein steigenden Kosten entsprechend preistreibend.

Trotzdem fällt der Vergleich zu anderen Energieträgern wie Heizöl oder Erdgas immer noch positiv aus, wenngleich sich der Abstand vor allem zu den Ölpreisen mittlerweile deutlich verringert hat.
Derzeit liegt der Preisvorteil hier bei gut 12 Prozent, im Vergleich zu Gaskunden sparen Pelletheizer derzeit knapp 30 Prozent!

Die spannende Frage ist nun natürlich, wie sich die Pelletspreise in nächster Zeit weiterentwickeln werden.
Wir rechnen mit einem weiteren Anstieg bis zum Ende des Winters. Zudem sind lange Lieferzeiten und regionale Versorgungsengpässe sind einzuplanen, weshalb unbedingt rechtzeitig bestellt werden sollte.
Ab dem Frühjahr wird sich vor allem die Liefersituation deutlich entspannen.
Ob es dann zu einem Rückgang der Notierungen kommen und wie stark dieser ausfallen wird, ist derzeit aber noch kaum absehbar. Dies hängt in erster Linie von der weiteren Nachfrageentwicklung, aber natürlich auch von der Produktion und der Versorgungslogistik ab, die hier Schritt halten müssen.
17.11.2021, 06:28 Uhr
Auch am Pellets-Markt geht die allgemeine Preissteigerung nicht spurlos vorbei. Mehr
Auch am Pellets-Markt geht die allgemeine Preissteigerung leider nicht spurlos vorbei.  Die Pelletspreise steigen deutlich an!
Der Indexpreis, der einmal monatlich vom Deutschen Pelletsinstitut (DEPI) für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Mehrwertsteuer und aller sonstigen Preisbestandteile für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, ist per Mitte November um knapp 19 Euro auf 267,05 Euro pro Tonne angestiegen. Damit ist der höchste Stand seit Februar 2014 erreicht.
Im Vormonat lag der Pelletspreis noch bei rund 248 Euro, im November des Vorjahres der Vergleichswert bei 229,82 Euro pro Tonne.

Die Gründe für den mittlerweile doch recht deutlichen Preisanstieg sind schnell gefunden.
Neben den allgemein stark gestiegenen Kosten für Personal, Transport, Energie und hier insbesondere Strom, kommen in diesem Jahr deutlich höhere Holzpreise hinzu.
Der Bauboom nach der im Frühjahr scheinbar überwundenen Corona-Pandemie sorgte für extreme Knappheit bei Bauholz, vor allem in Übersee und China. Der Markt hierzulande war teilweise wie leergefegt und Zimmereien und Bauunternehmen mussten aufgrund von Materialmangel teilweise Kurzarbeit anmelden.
Zwar hat sich die Situation mittlerweile wieder einigermaßen entspannt, die Holzpreise liegen aktuell aber immer noch deutlich über dem Niveau der Vorjahre - auch weil sich durch den relativ kühlen und niederschlagsreichen Sommer der Borkenkäferbefall in Grenzen hielt und von dieser Seite deutlich weniger Schadholz angefallen ist.
Aber es gibt auch noch einen weiteren Aspekt, der nicht unbeachtet werden sollte. Die allgemeine Abkehr von fossilen Energieträgern hat in Verbindung mit den staatlichen Förderungen dazu geführt, dass der Pellets-Markt boomt und in letzter Zeit deutlich mehr Pelletheizungen eingebaut werden als in den Jahren zuvor.
Dies treibt natürlich auch die Nachfrage und in Folge die Pelletspreise in die Höhe. Transport- und Lagerkapazitäten sind voll ausgeschöpft, die Versorgung aber sichergestellt!
Denn zum Glück gibt es ausreichend Produktionskapazitäten, so dass sogar rund 15 Prozent der in Deutschland hergestellten Holzpellets ins Ausland exportiert werden können.
Mit 861.000 Tonnen wurde im dritten Quartal wieder ein neuer Produktionsrekord erreicht, die Jahrestonnage dürfte auf mindestens 3.350 und damit um rund zehn Prozent im Vergleich zum letzten Jahr steigen!

Trotz der deutlich höheren Pelletspreise heizen die Besitzer einer Holzpellets-Heizung im Vergleich immer noch äußerst günstig.
Vergleicht man die am Markt gängigen Brennstoffe, ergibt sich aktuell im Vergleich zu Heizöl eine Ersparnis von gut 33 Prozent, zieht man die Gaspreise heran, beträgt der Preisvorteil immerhin rund 26 Prozent.

19.10.2021, 11:42 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben sich auch per Mitte Oktober deutlich verteuert. Mehr
Die allgemeine Preissteigerung und die massive Verteuerung fast aller Rohstoffe wirkt sich aktuell erfreulicherweise nur bedingt negativ auf den Markt für Holzpellets aus.
Die Aufschläge halten sich in Grenzen und die Pelletpreise können in der langfristigen Betrachtung immer noch als sehr günstig bezeichnet werden. Außerdem ist ein jahreszeitbedingter Anstieg im Herbst durchaus normal.

Per Mitte Oktober meldet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) einen bundesweiten Indexpreis von 248,08 Euro pro Tonne, inkl. Mehrwertsteuer. Dieser wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, inkl. Fracht und Einblaspauschale ermittelt.
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Preissteigerung von gut 11 Euro pro Tonne oder knapp 5 Prozent.
Zieht man den Vorjahresmonat zur Betrachtung heran, ergibt sich eine Teuerung von gut 20 Euro pro Tonne oder knapp 9 Prozent.
Öl- und Gaskunden können von dieser Entwicklung derzeit nur träumen!

Entsprechend deutlich wird dies anhand des Vergleichs der reinen Brennstoffkosten. Während die Betreiber einer Holzpellets-Heizung derzeit knapp 5 Cent pro kWh für ihr Brennmaterial bezahlen müssen, beträgt der Preis für Ölheizer derzeit mehr als 9 Cent pro kWh. Bei Gas wurde noch ein Wert von 6,5 Cent pro kWh ermittelt, wobei der Gasmarkt sehr träge ist und sich hier der Preis in den nächsten Wochen noch deutlich verteuern wird. Ebenso ist eine deutliche Steigerung der Strompreise angekündigt, was den Betrieb von Wärmepumpen entsprechend verteuern wird.

Die Chancen, dass sich die Pelletspreise bald wieder stabilisieren und ab dem Frühjahr 2022 wieder nachgeben werden, sind darüber hinaus durchaus gut. Aus der Baubranche wird aktuell vermeldet, dass Bauholz zwar immer noch teuer ist, die Preise sich mittlerweile aber stabilisiert haben und es keine Knappheit mehr gibt. Sobald die hohe Nachfrage aus dem Ausland nachlässt, dürften auch die Holzpreise wieder etwas nachgeben und somit auch die Preise für Sägespäne und Restholz.
Außerdem hat der relativ kühle und feuchte Sommer dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäferbefall in diesem Jahr in Grenzen gehalten hat. Zwar ist dies natürlich allgemein sehr zu begrüßen, die Wahrscheinlichkeit, dass dies im nächsten Jahr so weitergehen wird, aber eher gering.
17.09.2021, 08:32 Uhr
Die Preise für Holzpellets ziehen weiter deutlich an und haben jetzt schon das Niveau des letzten Winters erreicht. Mehr
Die derzeitige Sondersituation am Holz-Markt hat sich negativ auf die Pelletspreise ausgewirkt, die im Vergleich zum Vormonat weiter deutlich angestiegen sind.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich auf seiner Website veröffentlicht hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer ermittelt wird, von knapp 232 Euro im Vormonat, per Mitte September auf 236,67 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vorjahresmonat lagen die Notierungen noch bei 223,37 Euro pro Tonne, sodass sich auf Jahressicht eine Verteuerung von knapp sechs Prozent errechnen lässt, was im Vergleich zu anderen Energieträgern aber immer noch absolut im Rahmen ist.

Die Gründe für die in diesem Jahr wesentlich eher und stärker gestiegenen Pelletspreise sind im Holzmarkt zu suchen und zu finden.
Hier gibt es aufgrund der weltweiten konjunkturellen Erholung eine starke Nachfrage nach Bauholz, die hier zu Lieferengpässen und stark steigenden Preisen geführt hat.
Zudem hat der kühle und eher nasse Sommer dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäferbefall in den Wäldern in den meisten Regionen in Grenzen gehalten hat und somit deutlich weniger Schadholz angefallen ist. Hier ist ja ausschließlich die Fichte betroffen, die gleichzeitig der Hauptrohstoff für die Pelletsproduktion ist.

In den nächsten Wochen und Monaten muss leider mit weiter steigenden Pelletpreisen gerechnet werden, sodass davon auszugehen ist, dass der seit 2013/2014 existente leichte Abwärtstrend wohl spätestens im Winter gebrochen werden wird.
Wer also noch etwas Platz im Bunker hat, sollte möglichst schnell, am besten sofort bestellen!

Trotz des jüngsten Antieges sind die Notierungen für Holzpellets gerade in der längerfristigen Betrachtung immer noch sehr günstig und brauchen den Vergleich zu anderen Energieträgern auch weiterhin nicht scheuen.
Aktuell liegen die Pelletspreise gut 28 Prozent unter den Gastarifen, im Vergleich zu Heizöl ist aktuell derzeit sogar ein Preisvorteil von rund 30 Prozent festzustellen.
In den nächsten Jahren werden die fossilen Energieträgern zudem schrittweise mit einer immer höheren CO2-Abgabe belegt, sodass sich der Preisvorteil hier eher noch vergrößern dürfte.
17.08.2021, 07:28 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich in diesem Jahr früher nach oben. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich befinden sich weiter im Aufwind!
Deutlich früher und mit wesentlich höheren Aufschlägen als in den Vorjahren, haben die Notierungen das Sommertief verlassen, was in erster Linie auf die Sonderkonjunktur in Übersee und der damit verbundenen starken Nachfrage nach Bauholz zurückzuführen ist.

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, Lieferung frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte August von 225,24 Euro im Vormonat, auf 231,97 Euro pro Tonne, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale angestiegen.
Erstmals seit längerer Zeit liegen damit die Pelletspreise wieder deutlich über dem Vorjahresmonat.
Im August letzten Jahres wurde ein Indexpreis von 223,72 Euro pro Tonne ermittelt.

Nach wie vor liegen die Pelletspreise aber auf einem sehr niedrigen und attraktiven Niveau!
Zum Vergleich: Im August 2013 lag der Durchschnittspreis bei etwa 260 Euro pro Tonne.
In der Gegenüberstellung mit anderen Brennstoffen stehen Pellets ebenfalls weiterhin sehr gut da. Umgerechnet kostet eine Kilowattstunde derzeit 4,64 ct, Gaskunden müssen hingegen 6,44 ct und damit in etwa soviel wie Ölheizer aktuell bezahlen.

Auch von einer Knappheit kann nicht die Rede sein. Die Pelletsproduktion ist in Deutschland im zweiten Quartal auf einen neuen Rekordwert von 850.000 Tonnen angestiegen. So viel wurde noch nie in einem Quatal hergestellt!
Somit dürfte das Jahresziel bzw. die Progonose von 3,3 Millionen Tonnen deutlich übertroffen werden.

Mittlerweile zeichnet sich auch eine Entspannung am globalen Holzmarkt ab.
In Kanada und den USA sind die Notierungen schon wieder deutlich zurückgefallen, haben sich zeitweise sogar in etwa halbiert. Auch wenn die Nachfrage aus China weiterhin recht hoch ist, dürfte sich dies auch bald auf den heimischen Markt auswirken.

Trotzdem ist aktuell weiterhin zum Kauf zu raten. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden die Pelletspreise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter zulegen und auch längerfristig ist mit eher steigenden Notierungen zu rechnen. Aufgrund der Klimakrise werden immer mehr Pelletheizungen installiert, was sich natürlich entsprechend auf die Nachfrage auswirkt.