16.04.2021, 11:25 Uhr
Der saisonbedingte Preisrückgang am Pelletsmarkt ist im vollen Gange. Mehr
17.03.2021, 08:15 Uhr
Die Preise für Holzpellets haben per Mitte März im Vergleich zum Vormonat etwas angezogen, bleiben dabei aber auf einem sehr attraktiven Niveau. Mehr
17.02.2021, 09:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich trotz der tiefen Temperaturen der letzten Tage und einer insgesamt recht robusten Nachfrage schon wieder auf dem Rückzug - Richtung Sommerpreise! Mehr


18.01.2021, 14:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich starten auf dem günstigsten Niveau seit Januar 2016 in das neue Jahr. Mehr
Die Preise für Holzpellets bleiben auch zum Start in das neue Jahr auf einem sehr günstigen Niveau.
Wie das Deutsche Pelletsinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis bei Abnahme von 6 Tonnen im Januar auf 238,05 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ist dies zwar ein saisonbedingt übliches Plus von knapp 5 Euro pro Tonne, im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich hingegen ein gewaltiger Rückgang von 24 Euro pro Tonne oder gut neun Prozent!
Wie attraktiv die Pelletspreise derzeit sind, zeigt auch ein Blick auf die Kursentwicklung der letzten 5 Jahre.
Nur im Jahr 2016 konnte etwas günstiger bestellt werden als heute. Ansonsten lagen die Januar-Preise stets deutlich höher, zum Jahresstart 2017 gab es ähnlich gute Preise.

Dies in einem Marktumfeld, das von stetigem Wachstum geprägt ist!
Die Zahl der Pelletfeuerungen steigt stetig und konnte im letzten Jahr die magische Marke von 500.000 Anlagen überschreiten. Somit hat sich diese Zahl innerhalb von nur neun Jahren mehr als verdoppelt. Eine durchaus beachtliche Entwicklung in einem doch eher trägen Marktumfeld.

Mit verantwortlich für die stetig steigende Beliebtheit von Pelletheizungen sind natürlich auch die staatlichen Anreizprogramme, die im letzten Jahr nochmals deutlich aufgestockt wurden und die Investition in diese umweltfreunliche Technolgie deutlich erleichtern. Einen schönen Überblick hierzu findet man auf den Seiten des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Aber auch die im Vergleich mit anderen Heizungsarten absolut günstigen Betriebskosten sprechen für die Pelletheizung. Trotz des massiven Einbruchs der Öl- und somit Heizölpreise blieben die Pelletspreise im vergangenen Jahr stets darunter.
Aktuell liegen diese bei 4,75 Euro pro kWh, Heizöl kostet knapp 5 Euro, während eine Kilowattstunde Erdgas weiterhin bei 6,23 Euro liegt.

Die Aussichten, dass die Preise für Holzpellets auch langfristig auf einem ähnlich niedrigem Niveau bleiben, sind äußerst günstig. Sägespäne, das Rohmaterial für die Pelletproduktion, steht wohl auch in Zukunft im Überfluss zu günstigen Preisen zur Verfügung, denn der Borkenkäfer wird sich weiter durch die Fichtenwälder fressen und so für ein Überangebot an Holz sorgen.
Außerdem werden im Inland soviel Holzpellets produziert, dass bedeutsame Mengen in den Export gehen. Pelletheizer sind überdies also unabhängig von Rohstoffimporten!

Wer also nicht nur günstig, sondern auch ökologisch und co2-neutral heizen will, ist mit einer Pelletheizung auf jeden Fall auf der richtigen Seite!
17.12.2020, 09:58 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich bleiben auch im Dezember auf einem äußerst attraktiven Niveau und präsentieren sich im Brennstoffkostenvergleich unschlagbar. Mehr
Weiterhin gute Nachrichten für Pelletheizer! Auch wenn der bundesweite Durchschnittspreis pro Tonne, ermittelt durch das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, höchste Qualitätsstufe ENplus A1, per Mitte Dezember leicht von 229,82 auf 233,23 Euro pro Tonne angestiegen ist, bewegen sich die Pelletspreise weiterhin auf einem äußerst günstigen Niveau.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die aktuellen Notierungen rund 24 Euro pro Tonne niedriger, was einer Einsparung von rund 10 Prozent entspricht.
Auch im Verleich zu anderen Brennstoffen wurde die "Sache" im aktuellen Monat wieder "zurechtgerückt".
Lagen die Heizölpreise in den Sommermonaten und Anfang des Herbstes noch unter den Preisen für Holzpellets, so gibt es nun aktuell wieder einen Vorteil von deutlich mehr als zehn Prozent.
Die Erdgaspreise liegen weiterhin um über 20 Prozent höher als die Pelletpreise, keine preisliche Konkurrenz sind auch Wärmepumpen und Flüssiggas.
Der Preisvorsprung dürfte sich in den nächsten Jahren noch vergrößern, denn fossile Energieträger werden ja ab dem neuen Jahr mit der neuen CO2-Abgabe belegt, die schrittweise bis in Jahr 2025 angehoben wird.
Die im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung deutlich höheren Anschaffungskosten einer Pelletheizung werden mit den aktuellen Förderungen zu einem Großteil kompensiert.

Aktuell wurde vom DEPI auch der Jahresdurchschnittspreise für Holzpellets veröffentlicht. Dieser liegt bei 237 Euro pro Tonne und somit ähnlich günstig wie im Jahr 2016. In der Zeit dazwischen notierten die Pelletspreise im Schnitt um 3 bis 14 Euro pro Tonne höher.

Holzpellets haben also nicht nur ökologische Vorteile, sondern stehen auch in Punkto Wirtschaftlichkeit bestens da.
Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Pelletheizungen wider.
Von Januar bis August gab es hier einen Zuwachs von enormen 168 Prozent, was natürlich auch eine Folge des Marktanreizpogrammes der Bundesregierung ist.

Über eine zuverlässige Versorgung mit Holzpellets brauchen sich die Verbraucher aber trotzdem keine Gedanken machen, auch wenn die Lieferzeiten in manchen Regionen in Ausnahmefällen mal bei drei bis vier Wochen liegen sollten. Dies ist meist mit Engpässen bei der Zustelllogisik zu begründen und sind nur vorübergehender Natur.
Die Pelletproduktion in Deutschland liegt weiterhin deutlich über dem Inlandsverbrauch und dürfte in diesem Jahr ein neues Rekordniveau von weit mehr als über 3 Millionen Tonnen erreichen. Deutlich mehr als 15 Prozent gehen davon in den Export, meist ins benachbarte Ausland.

Wir möchen uns auch in diesem Jahr wieder für Ihr Interesse bedanken und wünschen Ihnen auch auf diesem Weg ein frohes besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und dabei natürlich beste Gesundheit!
17.11.2020, 10:04 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich weiterhin sehr verbraucherfreundlich. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich weiterhin sehr verbraucherfreundlich.
Auch im September hielt sich der saisonal übliche Preisaufschlag in Grenzen. Im Vergleich zum Vorrmonat liegt dieser bei nur rund 2,50 Euro pro Tonne.

Laut aktuellen Information des deutschen Pelletsinstituts (DEPI) lag der bundesweite Durchschnittspreis per Mitte November bei 229,82 Euro pro Tonne für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1. Dieser beeinhaltet nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern auch die Zustellung und eine eventuelle Einblaspauschale und wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen ermittelt.
Im Vorjahr lagen die Pelletspreise im Schnitt noch bei 253,88 Euro pro Tonne, woraus sich auf Jahressicht eine Ersparnis von knapp 10 Prozent errechnen lässt.
Bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 6 Tonnen sind dies in Summe immerhin knapp 150 Euro.

Ähnlich positiv ist die Entwicklung am österreichischen Markt. Hier liegt der Durchschnittspreis laut Information des Verbandes "proPellets Austria" bei derzeit 227,90 Euro pro Tonne.

Die Ursache für diese aus Verbrauchersicht sehr erfreuliche Entwicklung ist natürlich im Holzmarkt zu suchen und zu finden.
Die Preise für Fichtenstammholz liegen weiterhin am Boden und decken für die Waldbesitzer oft nichtmals die Kosten für Fällung und Transport. Entsprechend günstig ist auch das Abfallprodukt Holzspäne, das vorwiegendin der Pelletsproduktion Verwendung findet.
Da sich der Borkenkäfer aufgrund des Klimawandels aber seit Jahren immer stärker vermehrt und sich in den Sommermonaten durch die Bestände frisst, gibt es ein großes Überangebot, woran sich vermutlich auch in den nächsten Jahren kaum etwas ändern dürfte.
Somit sollte die Versorgung gesichert sein, zumal die deutschen und österreichischen Pelletwerke nach wie vor mehr Holzpellets produzieren, als im Inland verbraucht werden.

Auch wenn die Zahl der Pelletheizungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter stark steigen wird. Die Einführung der CO2-Abgabe auf alle fossile Brennstoffe sorgt für eine Beschleunigung hin zu regenerativen Energieträgern. Zusätzlich wird der Umstieg vom Staat auch noch gefördert!
Gab es im Jahr 2011 in Deutschland in Summe rund 240.000 Pelletfeuerungen, werden es in 2020 aller Voraussicht nach schon deutlich mehr als 520.000 Einheiten sein.
19.10.2020, 11:48 Uhr
Wie jedes Jahr im Herbst ziehen die Preise für Holzpellets leicht an, stehen aber immer noch auf einem sehr attraktiven Niveau. Mehr
Die Pelletspreise bleiben in diesem Herbst weiter günstig, haben in den letzten vier Wochen aber erwartungsgemäß leicht angezogen.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pelletverband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der Indexpreis (Abnahmemenge 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale, höchste Qualitätsstufe ENplus A1) per Mitte Oktober von 223,37 auf 227,36 Euro pro Tonne angestiegen. Dies bedeutet auf Sicht von vier Wochen eine Verteuerung um 1,8 Prozent.
Im Oktober letzten Jahres lag der Indexpreis rund 20 Euro höher bei 247,17 Euro pro Tonne, woraus sich auf Jahressicht eine Ersparnis von rund 8 Prozent oder 20 Euro pro Tonne errechnen lässt. Das sind bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6 Tonnen immerhin rund 120 Euro pro Jahr!

Der Hauptgrund für diese für Pelletsheizer außerordentlich zufriedenstellende Entwicklung ist die schwache Entwicklung der Holzpreise.
Aufgrund von einem starken Borkenkäferbefall, der wiederum auf die sehr heißen Sommermonate der letzten Jahre, aber auch auf zu wenig Regen und zu warme Winter zurück zuführen ist, liegen diese derzeit am Boden.
Für befallenes Fichtenstammholz wurden zwischenzeitlich nur noch rund 30 Euro pro Kubikmeter bezahlt, in "normalen" Jahren lagen die Preise für "gesundes" Holz stets bei 80 bis 100 Euro.

Da Fichtensägemehl der Hauptrohstoff für die Pelletherstellung ist, profitieren die Betreiber einer Holzpellets von dieser Entwicklung und so wie es derzeit aussieht, wird sich an dieser Situation auch in den nächsten Jahren wenig ändern.
Der Umbau des Waldes ist zwar im vollen Gange, es wird aber noch Jahrzehnte dauern, bis die Fichte vollständig durch andere, wiederstandsfähigere Bäume ersetzt worden ist.

Auch im Vergleich zu anderen Energieträgern stehen Holzpellets mit Brennstoffkosten von 4,55 Cent/kWh entsprechend weiterhin sehr gut da, wenngleich Heizöl derzeit um rund 15 Prozent günstiger ist. Erdgasheizer zahlen aber deutlich mehr für ihren Brennstoff, nämlich 6,11 Cent pro kWh. Das sind knapp 35 Prozent mehr.
Ab dem 1. Januar 2021 verteuern sich fossile Energieträger aufgrund der schrittweisen Einführung der CO2-Abgabe, sodass Pelletsheizungen weiter an Attraktivität gewinnen werden.
17.09.2020, 09:58 Uhr
Die Preise für Holzpellets bleiben auch in diesen Tagen günstig und sind auf dem niedrigsten Niveau seit vier Jahren. Mehr
Auch im September haben sich die Pelletspreise in Deutschland und Österreich bislang sehr verbraucherfreundlich entwickelt.
Nach den neuesten Preisdaten des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes e. V (DEPV) liegt der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsnorm ENplus-A1 bei Lieferung frei Haus und inkl. Mehrwertsteuer und Lieferpauschale ermittelt wird, bei 223,37 Euro pro Tonne. Das sind nochmals ein paar Cent weniger als vor rund vier Wochen.

Damit stehen die Notierungen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit gut vier Jahren und auf dem günstigsten Niveau der letzten acht Jahre!

Eigentlich waren in den letzten Jahren gerade im September die ersten Preiserhöhungen zu beobachten, so wie im letzten Jahr, wo die Pelletspreise im Schnitt im Vergleichsmonat noch bei gut 242 Euro pro Tonne lagen.

Der Hauptgrund für die extrem günstigen Pelletpreise ist sicherlich das Überangebot am Holzmarkt generell. Die Trockenheit der letzten Jahre hat unserem Wald stark zugesetzt und die Verbreitung von Schädlingen begünstigt. Vor allem der Borkenkäfer frisst sich immer stärker durch die Fichtenbestände, sodass hier die Preise im Keller liegen.
Entsprechend wird auch Sägespäne, das Vorprodukt zur Pelletproduktion, zu äußerst günstigen Preisen angeboten. Die Preisbildung nach Angebot und Nachfrage funktioniert also bestens!

In den letzten vier Wochen gab es aber durchaus unterschiedliche Preistendenzen. Während im Süden Deutschlands die Notierungen um rund 3 Euro pro Tonne nachgegben haben, stiegen die Preise in der Mitte und im Norden bereits leicht an. Relativ stabil sind die Pelletspreise bislang in Österreich geblieben.

In den kommenden Wochen und Monaten muss aber wohl überall mit einem leichten Anstieg gerechnet werden. Aus der Erfahrung der letzten Jahre wird es bis zum Winter zu permanenten Preiserhöhungen kommen, bevor es dann ab Februar/März wieder nach unten Richtung Sommerpreise geht. Verbraucher sollten ihr Bestellverhalten möglichst darauf einstellen!

Im Vergleich zu anderen Brennstoffen liegen Holzpellets weiterhin gut im Rennen, wenngleich durch den starken Rückgang der Ölpreise Heizöl derzeit sogar günstiger ist. Dies wird sich aber spätestens ab Januar wieder ändern, wenn hier die CO2-Abgabe aufgeschlagen werden muss.
Im Vergleich zu Erdgas liegt der Preisvorteil derzeit bei gut 25 Prozent. Auch hier wird in den nächsten Jahren schrittweise die Klimaabgabe einzurechnen sein, sodass sich der Vorsprung von Pellets hier noch vergrößern wird.

19.08.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland sind per Mitte Augsut nochmals etwas zurückgegangen.
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Nachdem die Pelletspreise bereits per Mitte Juli ein neues Vierjahrestief erreicht hatten, ging es im August in weiten Teilen des Landes nochmals ein kleines Stück nach unten und mittlerweile stehen die Notierungen im Bundesdurchschnitt auf dem tiefsten Niveau seit rund acht Jahren!

Wie der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, fiel der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale für die höchste Qualititätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, im Vergleich zu Mitte Juli um gut 1,60 Euro pro Tonne auf nun nur noch 223,72 Euro zurück.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat August liegen die Pelletspreise aktuell sogar rund 15 Euro pro Tonne oder gut 6 Prozet niedriger.
Im letzten Jahr haben die Notierungen um diese Zeit auch schon wieder etwas angezogen.

Ein erster Anstieg ist in diesem Jahr dann wohl erst im September zu erwarten, wobei dieser wohl eher gering ausfallen dürfte.
Die Rohstoffversorgung am Pellets-Markt ist nach wie vor äußerst gut und die Holzpreise befinden sich im Keller.
Daran sollte sich auch mittel- bis langfristig wohl kaum etwas ändern.

Regional gibt es derzeit kaum größere Preisunterschiede. Eher untypisch dabei ist, dass die Notierungen im Süden derzeit sogar leicht über den Rest des Bundesgebietes liegen.
Hier ist im Vergleich zum Juli auch bereits einen leichten Preisanstieg zu verzeichnen.

Wer die Möglichkeit hat jetzt einzulagern, sollte dies auf jeden Fall tun. Bessere Pelletspreise hat es die letzten acht Jahren nicht gegeben.
Auch in diesem Jahr dürften wir das Preistief nun gesehen haben!
16.07.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich weiter auf dem Rückmarsch.
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Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich dank der reduzierten Mehrwertsteuer weiter im Abwärtstrend.
Auch per Mitte Juli konnte der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) ein Reduzierung des bundesweiten Indexpreises um gut zweieinhalb Euro, auf nunmehr nur noch 225,34 Euro pro Tonne vermelden.
Dies ist der niedrigste Stand seit dem Sommer 2016 und in etwa auch das günstigste Preisniveau der letzten zehn Jahre!
Letztes Jahr um diese Zeit mussten bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen noch durchschnittlich 236,82 Euro pro Tonne, inkl. Anlieferung und Mehrwertsteuer bezahlt werden.

Insgesamt zeigt sich der ab ersten Juli von 7 auf 5 Prozent verringerte Mehrwertsteuersatz für den Preisrückgang von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat verantwortlich. Ohne Steuereffekt wären die Notierungen wohl stabil geblieben oder sogar leicht angestiegen.

Wer jetzt bestellt, kann auf jeden Fall kaum etwas falsch machen, denn wie die langjährigen Preisaufzeichnungen belegen, werden die Preise spätestens im September, eventuell auch schon im August wieder ansteigen.

Entsprechend der schönen Entwicklung der Pelletspreise hat sich auch der Preisvorteil gegenüber den Ergas-Notierungen weiter erhöht. Dieser beträgt aktuell knapp 28 Prozent! Derzeit kann lediglich mit Heizöl etwas günstiger geheizt werden.
Dies ist allerdings durch den Crash der Ölpreise bedingt. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hier aber um einen zeitlich befristeten Sondereffekt.
Außerdem wird die CO2-Abgabe die Preise für Heizöl und Erdgas ab Januar 2021 zusätzlich deutlich erhöhen.

Entsprechend positiv entwickelt sich derzeit die Zahl der bewilligten Förderänträge im Rahmen des Marktanreizprogamms für erneuerbare Wärme.
Bis Mitte Mai wurden rund 50.000 Anträge bewilligt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 150 Prozent entspricht.
Fast die Hälfte aller Förderungen entfielen dabei auf Holzfeuerungen und hier vor allem auf Pelletheizungen.
17.06.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben sich auch im Juni weiter verbilligt.
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Gute Nachrichten für Pelletheizer! Die Pelletspreise haben sich per Mitte Juni weiter verbilligt und stehen mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Zuletzt konnten die Holzpresslinge Ende 2016/Anfang 2017 ähnlich günstig bestellt werden.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, liegt der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. MwSt. und Einblaspauschale für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, per Mitte Juni bei 228,02 Euro pro Tonne.
Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von gut zwei Euro pro Tonne, vergleicht man die aktuellen Notierungen mit dem Vorjahr, ist sogar eine Reduzierung um rund 13 Euro pro Tonne festzustellen.

Wer also auf Schnäppchenjagd ist, kann auf dem aktuellen Niveau durchaus bestellen. Wir erwarten in den nächsten zwei Monaten eine Seitwärtsbewegung, bevor es im September mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder etwas nach oben gehen wird.

Wer die geplante Mehrwertsteuersenkung mitnehmen will, sollte mit der Bestellung vielleicht noch bis Anfang Juli warten, wobei entscheidend für die Berechnung der Leistungszeitpunkt, also die Lieferung ist. Der Einspareffekt von 2 Prozent (Holzprodukte haben nur einen reduzierten Mehrwertsteuersatz) fällt hier aber kaum ins Gewicht.

Im Vergleich zu Erdgas hat sich der Preisvorteil von Pellets in letzter Zeit noch etwas erhöht und beträgt derzeit knapp 28 Prozent.
Die Heizölpreise haben sich hingegen nach dem Crash der Rohölpreise deutlich reduziert und sind derzeit sogar etwas günstiger als die Pelletspreise.
Wie lange dieser Effekt aber anhalten wird, ist fraglich. Bisher waren die Zeiträume, in denen der Preisvorteil bei den Ölheizern lag, eher kurz.