17.09.2020, 09:58 Uhr
Die Preise für Holzpellets bleiben auch in diesen Tagen günstig und sind auf dem niedrigsten Niveau seit vier Jahren. Mehr
19.08.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland sind per Mitte Augsut nochmals etwas zurückgegangen.
 Mehr
16.07.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland befinden sich weiter auf dem Rückmarsch.
 Mehr


17.06.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben sich auch im Juni weiter verbilligt.
 Mehr
Gute Nachrichten für Pelletheizer! Die Pelletspreise haben sich per Mitte Juni weiter verbilligt und stehen mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Zuletzt konnten die Holzpresslinge Ende 2016/Anfang 2017 ähnlich günstig bestellt werden.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, liegt der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. MwSt. und Einblaspauschale für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, per Mitte Juni bei 228,02 Euro pro Tonne.
Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von gut zwei Euro pro Tonne, vergleicht man die aktuellen Notierungen mit dem Vorjahr, ist sogar eine Reduzierung um rund 13 Euro pro Tonne festzustellen.

Wer also auf Schnäppchenjagd ist, kann auf dem aktuellen Niveau durchaus bestellen. Wir erwarten in den nächsten zwei Monaten eine Seitwärtsbewegung, bevor es im September mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder etwas nach oben gehen wird.

Wer die geplante Mehrwertsteuersenkung mitnehmen will, sollte mit der Bestellung vielleicht noch bis Anfang Juli warten, wobei entscheidend für die Berechnung der Leistungszeitpunkt, also die Lieferung ist. Der Einspareffekt von 2 Prozent (Holzprodukte haben nur einen reduzierten Mehrwertsteuersatz) fällt hier aber kaum ins Gewicht.

Im Vergleich zu Erdgas hat sich der Preisvorteil von Pellets in letzter Zeit noch etwas erhöht und beträgt derzeit knapp 28 Prozent.
Die Heizölpreise haben sich hingegen nach dem Crash der Rohölpreise deutlich reduziert und sind derzeit sogar etwas günstiger als die Pelletspreise.
Wie lange dieser Effekt aber anhalten wird, ist fraglich. Bisher waren die Zeiträume, in denen der Preisvorteil bei den Ölheizern lag, eher kurz.

18.05.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise haben im in den letzten Wochen weiter deutlich nachgeben.
 Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland haben in den letzten Wochen weiter deutlich nachgegeben und mittlerweile das niedrigste Niveau seit Ende 2016/Anfang 2017 erreicht.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 monatlich ermittelt wird, per Mitte Mai auf 230,22 Euro pro Tonne zurückgefallen.
Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von über 15 Euro pro Tonne oder gut 6 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr kann derzeit pro Tonne rund 12 Euro bzw. knapp 4 Prozent gespart werden. Das sind bei einer durchschnittlichen Bestellmenge von rund 6 Tonnen immerhin gut 70 Euro!

Der Hauptgrund für diese doch recht erfreuliche Entwicklung liegt zum einen in der Saison. Gerade zum Ende der Heizperiode zeigt sich die Nachfrage eher von der schwachen Seite und sowohl Produzenten, als auch Händler versuchen den Absatz mit Sonderkonditionen anzukurbeln. Daher ist von der Tendenz her jedes Jahr in etwa der selbe Preisverlauf zu beobachten, was den Pellets-Markt - im Gegensatz um Ölmarkt - leicht durchschaubar und somit gut kalkulierbar macht.

Aber es gibt derzeit auch eine Sondersituation am Holzmarkt, wo das Rohmaterial für die Pelletsproduktion, nämlich Abfallholz und Sägespäne, in Hülle und Fülle zu günstigen Preisen zur Verfügung steht.
Im letzten Jahr ist die Produktion von Nadelschnittholz um 3,1 Prozent gestiegen und in den Sägewerken wird auch weiterhin viel Holz geschnitten, das durch den starken Borkenkäferbefall und Bruchschäden, die vor allem durch Orkan "Sabine" verursacht worden sind, aus dem Wald befördert werden musste und nun auf den Markt drückt.
Auch die Preise für Brennholz sind in den letzten Monaten teilweise deutlich zurückgegangen.

Für die nächsten Wochen rechnen wir mit weiter leicht fallenden Pelltespreisen, ehe es mit den Notierungen spätestens ab Mitte August wieder nach oben gehen sollte.
Wer also jetzt Platz im Pelletsbunker findet, sollte bestellen und sich Pelletspreise sichern, die auf dem günstigsten Niveau seit mehr als drei Jahren liegen!
17.04.2020, 08:00 Uhr
Sommerpreise in Sicht, heißt es am Pelletsmarkt, dennn die Notierungen sind per Mitte April weiter deutich gefallen.
 Mehr
Sommerpreise in Sicht, heißt es am deutschen Pellet-Markt, denn die Notierungen sind per Mitte April weiter deutlich gefallen.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) heute bekannt gegeben hat, ist der Indexpreis (Abnahmemenge 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Einblaspauschale, Qualität ENplus A1) von 256,66 Euro pro Tonne im März, auf nun 245,94 Euro gefallen.
Dies entspricht einem Rückgang von gut zehn Euro pro Tonne oder knapp 4 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat kann ein Minus von knapp 7 Euro pro Tonne oder knapp 3 Prozent festgehalten werden.

Diese weiterhin sehr erfreuliche Entwicklung bei den Pelletpreisen ist keine Überraschung, denn die Notierungen bewegen sich wie jedes Jahr um diese Zeit auf die Sommerpreise zu. Der niedrigste Stand dürfte hier wieder in den Monaten Juni bis August erreicht werden. Doch auch schon jetzt kann man mit einer Bestellung nur wenig falsch machen.

Zwar ist der Preisvorteil gegenüber Heizöl deutlich zurückgegangen, dies ist aber einem Sondereffekt am Ölmarkt geschuldet, wo die Notierungen aufgrund der Corona-Pandemie eingebrochen sind.

Die Pelletsbranche befindet sich währenddessen weiter im Aufwind. Im letzten Jahr stieg die deutsche Pelletproduktion um 16,8 Prozent auf rund 2,82 Millionen Tonnen und diese Entwicklung dürfte sich auch in diesem Jahr fortsetzen. Man rechnet in Fachkreisen mit einer weiteren Zunahme auf cirka 3 Millionen Tonnen.
Denn der Trend hin zur Pelletheizung ist ungebrochen. Für dieses Jahr erwartet der DEPV einen Zuwachs bei den Pelletfeuerungen um knapp 41.000, auf dann rund 525.000 Einheiten. Dies dürfte aber stark davon abhängig sein, wie die Wirtschaft nach den Corona-Beschränkungen wieder anlaufen wird.

Trotz der gewaltigen Absatzzuwächse werden in Deutschland deutlich mehr Pellets produziert als verbraucht, sodass nach wie vor große Mengen vorrangig ins benachbarte Ausland exportiert werden können.
20.03.2020, 08:00 Uhr
Während es am Heizöl-Markt zu großen Verwerfungen kommt, zeigt sich der Markt für Holzpellets in diesen Tagen relativ ruhig.
 Mehr
Während es am Heizöl-Markt derzeit teilweise zu großen Verwerfungen kommt und die Preise aufgrund einer extrem hohen Nachfrage und einer schlechten Versorgungslage aktuell sogar anziehen, zeigt sich der Markt für Holzpellets in diesen Tagen relativ ruhig.
Die Pelletspreise befinden sich planmäßig weiter auf dem Weg nach unten in Richtung Sommer-Notierungen und stehen derzeit nach den aktuellsten Erhebungen des deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV) im bundesweiten Durchschnitt bei 256,66 Euro pro Tonne.
Dieser Preis wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, Qualität ENplus A-1, frei Haus, erhoben.

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Reduzierung um knapp 5 Euro pro Tonne, zieht man den Preis des Vorjahresmonat heran, ist sogar ein Abschlag von knapp 11Euro pro Tonne oder rund 4 Prozent festzustellen!

Auch in Krisenzeiten wie diesen lässt sich der Markt für Holzpellets also nicht aus der Ruhe bringen. Die Pelletproduzenten und -händler sind verlässliche Partner für die Betreiber einer Pelletheizung.

Die Versorgungslage mit Pellets ist weiterhin sehr gut. Nicht nur, dass es aufgrund des sehr milden Winters zu deutlich geringeren Verbräuchen gekommen ist, auch die Pelletproduktion erreichte im vierten Quartal mit 752.000 Tonnen einen neuen Rekordwert.
Aufgrund der Sturm- und Orkanschäden in den letzten Wochen, dürften der Rohstoff Holz für die Pelletproduktion auch in den nächsten Monaten zu sehr attraktiven Konditionen zur Verfügung stehen. Außerdem ist aufgrund der Coronakrise mit einem Einbruch in der Möbelindustrie zu rechnen, sodass es von dieser Seite zusätzlichen Preisdruck auf den Holzmarkt geben könnte.

Größere Einschränkungen bei der Kundenbelieferung aufgrund des Coronavirus sind derzeit nicht bekannt und nach jetzigem Stand auch nicht zu erwarten. Die Pelletkunden verhalten sich sehr besonnen und es sind keinerlei Panikkäufe zu beobachten.
Unabhängig davon, das es dazu keinen Grund gibt, sollte man derzeit ohnehin nur kaufen, wenn der Vorrat zur Neige geht.
Denn wie wir aus den Erfahrungen der letzten Jahre wissen, werden die Notierungen bis in den Sommer hinein weiter zurück gehen.
Der ideale Kaufzeitpunkt ist in den Monaten Juni bis August zu suchen.

17.02.2020, 08:00 Uhr
Die Preise für Holzpellets sind per Mitte Februar im Vergleich zum Vormonat überraschend gefallen.
 Mehr
Durchaus überraschend sind nach neuesten Informationen des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV) die Pelletspreise in Deutschland per Mitte Februar im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgefallen.
Der bundesweit, bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, ermittelte Indexpreis für die höchste Qualitätsstufe ENplus-A1 liegt aktuell bei 261,61 Euro pro Tonne, frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer.

Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit ein Miniminus von 0,42 Euro pro Tonne.
Zieht man allerdings den Vorjahresmonat heran, lässt sich für Pelletheizer eine sicherlich sehr erfreuliche Ersparnis von gut 8 Euro pro Tonne oder knapp drei Prozent errechnen.

Somit scheint der Trend, entsprechend der aktuellen Witterung, bereits jetzt hin zu den Sommerpreisen zu gehen.
In den letzten Jahren brachte in der Regel der März, manchmal auch erst der April die Preiswende.
Der Tiefstand wird dann vermutlich wieder in den Monaten Juni bis August erreicht werden, bevor es ab September wieder nach oben geht.
Wer also kann, sollten seine Bedarfsdeckung möglichst in diesen Zeitraum verlegen!

Generell ist und bleibt das Preisniveau von Holzpellets auf einem sehr attraktiven Niveau, was auch der Vergleich mit den Energieträgern Erdgas und Heizöl aufzeigt.
Gasheizer zahlen aktuell rund 17 Prozent mehr, der Preisvorteil einer Pelletheizung ist im Vergleich zu einer Ölheizung, was die reinen Brennstoffkosten betrifft, aufgrund des jüngsten starken Preisrückganges am Ölmarkt auf derzeit rund 12 Prozent gefallen.
Sowohl Gas, als auch Heizöl werden in den nächsten Jahren, aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen CO2-Abgabe, jedoch deutlich teuerer werden, während Holzpellets nach jetzigem Kenntnisstand von jeglicher Besteuerung ausgenommen bleiben sollten.
16.01.2020, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland starten etwas günstiger ins neue Jahr, zumindest wenn man den Vergleich zu Januar 2019 zieht.
 Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland starten im Vergleich zum Vorjahresmonat etwas günstiger in das neue Jahr.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) kürzlich auf seiner Homepage mitgeteilt hat, liegt der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 gebildet wird, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale per Mitte Januar bei 262,03 Euro pro Tonne, frei Haus.
Im Vergleich zum Dezember bedeutet dies zwar eine Erhöhung von knapp fünf Euro pro Tonne, diese war aber zu erwarten, da sich die Pelletspreise nach wie vor im saisonellen Aufwärtstrend befinden. Erst in rund 6 bis 8 Wochen ist mit der Wende, hin zu den Sommerpreisen, zu rechnen.
Im Vergleich zum Januar-Preis von 2019 ergibt sich aber ein erfreulicher Rückgang von gut drei Euro pro Tonne.

Mit verantwortlich für die günstige Preisentwicklung ist sicherlich der bisher recht milde Winter, der die Zahl der Nachbesteller derzeit in Grenzen hält.
Bereits der Dezember war im Vergleich zum Mittel der letzten 30 Jahre im Schnitt zwischen zwei und drei Grad zu warm und gleiches deutet sich bereits jetzt für den Januar an.

Außerdem ist die Warenverfügbarkeit weiterhin recht gut. Es gibt genügend Rohmaterial zu niedrigen Preisen und der bisher ausgebliebene Schneefall begünstig nicht nur die Holzwirtschaft, sondern auch die Pelletwerke bei der Produktion von Holzpellets, vor allem in der Alpenregion.

Weiterhin sehr günstig liegen die Pelletspreise im Vergleich zu den Wettbewerbsenergieträgern Heizöl und Gas.
Während Ölheizer aktuell knapp 15 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen müssen, liegt der Preisvorteil im Vergleich zu Erdgas derzeit sogar bei gut 20 Prozent. Auch für Flüssiggas und Fernwärme muss deutlich mehr bezahlt werden.

Spannend wird in diesem Jahr zu beobachten sein, wie sich die Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Pellets-Markt auswirken. Insgesamt ist wohl mit einer weiteren deutlichen Zunahme bei den installieren Anlagen und somit auch beim Verbrauch zu rechnen. Inwieweit sich dies auf die Pelletspreise auswirkt, bleibt abzuwarten.
17.12.2019, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland sind im Dezember nur noch leicht angestiegen.
 Mehr
Die Pelletspreise haben sich auch im Dezember weiter verteuert, was auch zu erwarten war.
Üblicherweise steigen die Notierungen ab dem Herbst an und erreichen ihren Höhepunkt meist im Spätwinter.

Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Durchschntts-Indexpreis per Mitte Dezember aber nur um gut 3 Euro auf nunmehr 257,30 Euro pro Tonne gestiegen. Der DEPV-Indexpreis wird bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 6 Tonnen, Lieferung frei Haus, inkl. MwSt. und Einblaspauschale für die höchste Qualitätstufe ENplus A-1 ermittelt.

Somit liegen die Pelletspreise derzeit wieder deutlich unter dem Vorjahr, wo der Durchschnittspreis per Mitte Dezember bei 260,81 Euro pro Tonne gelegen hat.
Regional haben sich die Notierungen weiter angeglichen, sodass es hier kaum mehr größere Unterschiede gibt.

Wie eingangs bereits erwähnt, werden die Pelletspreise bis zum Februar weiter anziehen, bevor es zu Beginn des meteorologischen Frühlingsbeginn in der Regel wieder gen Sommerpreise geht.

Der Preisvorteil gegenüber den Energieträgern Heizöl und Erdgas liegt weiterhin zwischen 15 und 20 Prozent, im Vergleich zu Fernwärme und Wärmepumpen heizen Betreiber von Pelletheizungen rund 30 bis 40 Prozent günstiger.
18.11.2019, 08:00 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland haben sich erwartungsgemäß auch im Oktober weiter verteuert.
 Mehr
Der jährlich um diese Jahrezeit stattfindende Anstieg der Pelletspreise setzte sich bislang auch im November fort.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) kürzlich mitgeteilt hat, ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. MwSt. und Abfüllpauschale für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, per Mitte November von 247,17 Euro pro Tonne auf 253,88 Euro pro Tonne angestiegen.
Das entspricht einer Verteuerung von 2,7 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr können Holzpellets aktuell aber immer noch geringfügig günstiger bestellt werden, denn Mitte November 2018 lag der Indexpreis bei 254,36 Euro pro Tonne.

Trotz der saisonbedingten Preissteigerung brauchen Holzpellets den Vergleich mit anderen Energieträgern keinesfalls scheuen.
Am größten ist der Preisvorteil im Vergleich zu Fernwärme. Hier beträgt die Ersparnis bei den reinen Brennstoffkosten gut 40 Prozent. Wer mit einer Wärmepumpe heizt, muss mit rund 35 Prozent mehr Betriebskosten rechnen. Gegenüber Heizöl und Erdgas beträgt der Kostenvorteil immerhin noch rund 20 Prozent und Flüssiggas ist derzeit rund 10 Prozent teuerer.

In den nächsten Jahren dürfte die Kostenersparnis für Pelletheizer noch höher ausfallen, denn die geplante CO2-Abgabe wird die fossilen Energieträger weiter permanent verteuern.
Wer also bereits eine Pelletheizung hat, kann sich glücklich schätzen.
Wer über eine Heuzungserneuerung bzw. -tausch nachdenkt, wird an einer Pelletheizung nur schwer vorbeikommen, sofern es die räumlichen Möglichkeiten vor Ort natürlich zulassen.

Eine ausreichende Versorgung ist weiterhin sichergestellt. MIt 740.000 Tonnen haben die deutschen Pelletwerke im dritten Quartal einen neuen Produktionsrekord aufgestellt.
Zum Vergleich: Im zweiten Quartal lag die Produktionsmenge bei 679.000 Tonnen, im dritten Quartal des vergangenen Jahres wurden 608.000 Tonnen hergestellt.
Insgesamt übersteigt die Produktionsmenge in Deutschland den Bedarf deutlich, sodass derzeit immer noch große Mengen ins benachbarte Ausland exportiert werden.