19.01.2022, 07:06 Uhr
Die Pelletspreise haben sich auch zu Beginn des neuen Jahrs deutlich verteuert. Mehr
16.12.2021, 10:46 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich befinden sich weiter im Höhenflug und haben ein neues Allzeithoch erreicht. Mehr
17.11.2021, 06:28 Uhr
Auch am Pellets-Markt geht die allgemeine Preissteigerung nicht spurlos vorbei. Mehr


19.10.2021, 11:42 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben sich auch per Mitte Oktober deutlich verteuert. Mehr
Die allgemeine Preissteigerung und die massive Verteuerung fast aller Rohstoffe wirkt sich aktuell erfreulicherweise nur bedingt negativ auf den Markt für Holzpellets aus.
Die Aufschläge halten sich in Grenzen und die Pelletpreise können in der langfristigen Betrachtung immer noch als sehr günstig bezeichnet werden. Außerdem ist ein jahreszeitbedingter Anstieg im Herbst durchaus normal.

Per Mitte Oktober meldet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) einen bundesweiten Indexpreis von 248,08 Euro pro Tonne, inkl. Mehrwertsteuer. Dieser wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, inkl. Fracht und Einblaspauschale ermittelt.
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Preissteigerung von gut 11 Euro pro Tonne oder knapp 5 Prozent.
Zieht man den Vorjahresmonat zur Betrachtung heran, ergibt sich eine Teuerung von gut 20 Euro pro Tonne oder knapp 9 Prozent.
Öl- und Gaskunden können von dieser Entwicklung derzeit nur träumen!

Entsprechend deutlich wird dies anhand des Vergleichs der reinen Brennstoffkosten. Während die Betreiber einer Holzpellets-Heizung derzeit knapp 5 Cent pro kWh für ihr Brennmaterial bezahlen müssen, beträgt der Preis für Ölheizer derzeit mehr als 9 Cent pro kWh. Bei Gas wurde noch ein Wert von 6,5 Cent pro kWh ermittelt, wobei der Gasmarkt sehr träge ist und sich hier der Preis in den nächsten Wochen noch deutlich verteuern wird. Ebenso ist eine deutliche Steigerung der Strompreise angekündigt, was den Betrieb von Wärmepumpen entsprechend verteuern wird.

Die Chancen, dass sich die Pelletspreise bald wieder stabilisieren und ab dem Frühjahr 2022 wieder nachgeben werden, sind darüber hinaus durchaus gut. Aus der Baubranche wird aktuell vermeldet, dass Bauholz zwar immer noch teuer ist, die Preise sich mittlerweile aber stabilisiert haben und es keine Knappheit mehr gibt. Sobald die hohe Nachfrage aus dem Ausland nachlässt, dürften auch die Holzpreise wieder etwas nachgeben und somit auch die Preise für Sägespäne und Restholz.
Außerdem hat der relativ kühle und feuchte Sommer dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäferbefall in diesem Jahr in Grenzen gehalten hat. Zwar ist dies natürlich allgemein sehr zu begrüßen, die Wahrscheinlichkeit, dass dies im nächsten Jahr so weitergehen wird, aber eher gering.
17.09.2021, 08:32 Uhr
Die Preise für Holzpellets ziehen weiter deutlich an und haben jetzt schon das Niveau des letzten Winters erreicht. Mehr
Die derzeitige Sondersituation am Holz-Markt hat sich negativ auf die Pelletspreise ausgewirkt, die im Vergleich zum Vormonat weiter deutlich angestiegen sind.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich auf seiner Website veröffentlicht hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus, inkl. Einblaspauschale und Mehrwertsteuer ermittelt wird, von knapp 232 Euro im Vormonat, per Mitte September auf 236,67 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vorjahresmonat lagen die Notierungen noch bei 223,37 Euro pro Tonne, sodass sich auf Jahressicht eine Verteuerung von knapp sechs Prozent errechnen lässt, was im Vergleich zu anderen Energieträgern aber immer noch absolut im Rahmen ist.

Die Gründe für die in diesem Jahr wesentlich eher und stärker gestiegenen Pelletspreise sind im Holzmarkt zu suchen und zu finden.
Hier gibt es aufgrund der weltweiten konjunkturellen Erholung eine starke Nachfrage nach Bauholz, die hier zu Lieferengpässen und stark steigenden Preisen geführt hat.
Zudem hat der kühle und eher nasse Sommer dafür gesorgt, dass sich der Borkenkäferbefall in den Wäldern in den meisten Regionen in Grenzen gehalten hat und somit deutlich weniger Schadholz angefallen ist. Hier ist ja ausschließlich die Fichte betroffen, die gleichzeitig der Hauptrohstoff für die Pelletsproduktion ist.

In den nächsten Wochen und Monaten muss leider mit weiter steigenden Pelletpreisen gerechnet werden, sodass davon auszugehen ist, dass der seit 2013/2014 existente leichte Abwärtstrend wohl spätestens im Winter gebrochen werden wird.
Wer also noch etwas Platz im Bunker hat, sollte möglichst schnell, am besten sofort bestellen!

Trotz des jüngsten Antieges sind die Notierungen für Holzpellets gerade in der längerfristigen Betrachtung immer noch sehr günstig und brauchen den Vergleich zu anderen Energieträgern auch weiterhin nicht scheuen.
Aktuell liegen die Pelletspreise gut 28 Prozent unter den Gastarifen, im Vergleich zu Heizöl ist aktuell derzeit sogar ein Preisvorteil von rund 30 Prozent festzustellen.
In den nächsten Jahren werden die fossilen Energieträgern zudem schrittweise mit einer immer höheren CO2-Abgabe belegt, sodass sich der Preisvorteil hier eher noch vergrößern dürfte.
17.08.2021, 07:28 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich in diesem Jahr früher nach oben. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich befinden sich weiter im Aufwind!
Deutlich früher und mit wesentlich höheren Aufschlägen als in den Vorjahren, haben die Notierungen das Sommertief verlassen, was in erster Linie auf die Sonderkonjunktur in Übersee und der damit verbundenen starken Nachfrage nach Bauholz zurückzuführen ist.

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat ist der Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, Lieferung frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte August von 225,24 Euro im Vormonat, auf 231,97 Euro pro Tonne, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale angestiegen.
Erstmals seit längerer Zeit liegen damit die Pelletspreise wieder deutlich über dem Vorjahresmonat.
Im August letzten Jahres wurde ein Indexpreis von 223,72 Euro pro Tonne ermittelt.

Nach wie vor liegen die Pelletspreise aber auf einem sehr niedrigen und attraktiven Niveau!
Zum Vergleich: Im August 2013 lag der Durchschnittspreis bei etwa 260 Euro pro Tonne.
In der Gegenüberstellung mit anderen Brennstoffen stehen Pellets ebenfalls weiterhin sehr gut da. Umgerechnet kostet eine Kilowattstunde derzeit 4,64 ct, Gaskunden müssen hingegen 6,44 ct und damit in etwa soviel wie Ölheizer aktuell bezahlen.

Auch von einer Knappheit kann nicht die Rede sein. Die Pelletsproduktion ist in Deutschland im zweiten Quartal auf einen neuen Rekordwert von 850.000 Tonnen angestiegen. So viel wurde noch nie in einem Quatal hergestellt!
Somit dürfte das Jahresziel bzw. die Progonose von 3,3 Millionen Tonnen deutlich übertroffen werden.

Mittlerweile zeichnet sich auch eine Entspannung am globalen Holzmarkt ab.
In Kanada und den USA sind die Notierungen schon wieder deutlich zurückgefallen, haben sich zeitweise sogar in etwa halbiert. Auch wenn die Nachfrage aus China weiterhin recht hoch ist, dürfte sich dies auch bald auf den heimischen Markt auswirken.

Trotzdem ist aktuell weiterhin zum Kauf zu raten. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden die Pelletspreise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter zulegen und auch längerfristig ist mit eher steigenden Notierungen zu rechnen. Aufgrund der Klimakrise werden immer mehr Pelletheizungen installiert, was sich natürlich entsprechend auf die Nachfrage auswirkt.
20.07.2021, 12:56 Uhr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben das Preistal durchschritten und ziehen nun bereits den zweiten Monat in Folge wieder an. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich haben das Sommer-Preistal in diesem Jahr bereits durchschritten und ziehen nun bereits den zweiten Monat in Folge etwas an.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENPlus A1 ermittelt und publiziert wird, per Mitte Juli um knapp 4 Euro pro Tonne oder 1,75 Prozent, auf nun 225,24 Euro pro Tonne angestiegen.
Somit liegen die Notierungen für Holzpellets derzeit fast exakt auf Vorjahresniveau.

Die Preiswende kommt in diesem Jahr etwas früher als in den Vorjahren, was mit den stark gestiegenen Preisen für Bauholz zu erklären ist.
Seit Beginn des Jahres ist hier die Nachfrage, vor allem aus Asien und Nordamerika, derart groß, dass sich die Einkaufskonditionen für die Zimmereien und Baufirmen extrem verschlechtert und teilweise mehr als verdoppelt haben.

Da bei der Pelletsproduktion aber überwiegend Schwach- und Restholz bzw. Sägespäne verarbeitet wird, ist die Branche davon zwar kaum betroffen, erste Auswirkungen sind aber nun doch langsam spürbar.
Außerdem gab es durch die zuletzt eher kühle und feuchte Witterung in diesem Jahr bislang weniger Borkenkäferbefall als in den Jahren zuvor, sodass dem Markt deutlich geringere Mengen an Schadholz zur Verfügung stehen.

Und zu guter Letzt ist die Inlandsnachfrage nach Holzpellets in diesem Jahr bislang weiter deutlich angestiegen. Durch die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe auf fossile Energieträger haben sich viele Eigenheimbesitzer entschlossen, ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung zu tauschen.

In Anbetracht dieser Tatsachen sind die Pelletspreise - trotz des jüngsten Anstieges - immer noch sensationell günstig und liegen weiterhin in Nähe der Tiefstände der letzten zehn Jahre!

Auch im Vergleich zu Heizöl und Erdgas stehen Holzpellets im Brennstoffkostenvergleich nach wie vor excelllent da.
Aktuell sparen Pelletheizer im Vergleich zu Ölheizer knapp 30 Prozent, Betreiber einer Gasheizung müssen für den Brennstoffbezug gut 30 Prozent mehr berappen.

In den kommenden Monaten ist allerdings mit weiter steigenden Notierungen zu rechnen, sodass aktuell uneingeschränkt zur Einlagerung geraten werden kann.
16.06.2021, 11:00 Uhr
Die Pelletspreise haben per Mitte Juni überraschend angezogen, sodass zu erwarten ist, dass die Preiswende in diesem Jahr etwas früher als üblich über die Bühne geht. Mehr
Die Pelletspreise haben in den letzten Tagen überraschend eine Kehrtwende vollzogen und wesentlich früher als in den letzten Jahren etwas angezogen.
Dies geht zumindest aus der Preisstatistik der Deutschen Pelletinstitutes (DEPI) hervor. Der bundesweite Indexpreis, der für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, frei Haus und inkl. Mehrwertsteuer ermittelt wird, ist per Mitte Juni von 217,04 Euro auf 221,35 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich aber immer noch eine Ersparnis von knapp 7 Euro pro Tonne.

Trotz des leichten Anstieges hat sich der Preisvorteil gegenüber Heizöl weiter vergrößert und liegt aktuell bei deutlich über 30 Prozent. Die in etwa gleiche Ersparnis im Bezug auf die reinen Brennstoffkosten genießen Pelletheizer derzeit auch im Vergleich zu Gaskunden.

Der Grund für die sich in diesem Jahr anscheinend etwas eher vollziehende Trendwende könnte in den Turbulenzen am Holzmarkt zu suchen sein.
Hier gibt es einen Exportboom, vor allem in die USA und nach Asien, der die Preise kräftig nach oben getrieben hat.
Da sehr viel Holz für die Ausfuhr aber trotzdem im Inland geschnitten wird, gab es bislang aber kaum Auswirkungen auf die Spänepreise, einem der wichtigsten Rohstoffe bzw. Vorprodukte für die Pelletsproduktion.
Ein weiterer Aspekt bei der Entwicklung der Pelletspreise ist sicherlich auch der hohe Zuwachs beim Absatz bzw. dem Einbau von Pelletheizungen.
Durch die massiven staatlichen Förderungen haben sich immer mehr Verbraucher entschieden, ihre alte Öl- und Gasheizung gegen eine Pelletheizung auszutauschen, sodass die Nachfrage nach Holzpellets in den letzten Wochen deutlich angestiegen ist.
Und nicht zuletzt blieb der Holzeinschlag in den letzten Monaten hinter dem der Vorjahre zurück, da es eine staatliche Beschränkung der Einschlagmengen aufgrund des massiven Schädlingsbefalls der letzten Jahre gibt.

Trotzdem alledem ist davon auszugehen, dass die Pelletspreise in Deutschland und Österreich auch in den nächsten Wochen und Monaten auf einem sehr günstigen Niveau, das in etwa mit dem des Vorjahres vergleichbar sein dürfte, bleiben werden.
Die Pelletsproduktion läuft auf Hochtouren und hat im ersten Quartal wieder ein neues Rekordniveau erreicht!
17.05.2021, 10:08 Uhr
Die Preise für Holzpellets bleiben weiterhin günstig, obwohl der Holzmarkt hierzulande leergefegt ist. Mehr
Die Pelletspreise befinden sich weiterhin auf dem Weg nach unten, obwohl in diesen Tagen nahezu alles deutlich teuerer wird - vor allem Bauholz, aber auch Heizöl und Erdgas!

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich bekannt gegeben hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte Mai auf 217,04 Euro pro Tonne frei Haus, gefallen!
Somit sind die Pelletspreise innerhalb von nur vier Wochen um knapp 10 Euro pro Tonne oder gut vier Prozent zurückgegangen.
Zum Vergleich - im Mai 2020 lag der Indexpreis noch bei gut 230 Euro pro Tonne , aber auch schon damals deutlich unter den Preisen der Vorjahre.
Somit bewegen sich die Notierungen mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau der letzten 10 Jahre!

Dies, obwohl sich die Lage auf dem deutschen und auch österreichischen Holzmarkt zuletzt weiter zugespitzt hat und es derzeit zu großen Engpässen bei Zimmereien und Bauunternehmen kommt.
Teilweise muss hier Kurzarbeit angemeldet werden, da große Mengen in die USA und nach China exportiert werden und in Folge der heimische Markt nicht mehr ausreichend mit Schnittholz versorgt werden kann.

Dass der Pellet-Markt davon nicht betrofffen ist, begründet sich dadurch, weil das Holz größtenteils hierzulande geschnitten wird und somit genügend Sägespäne für die Pelletsproduktion zur Verfügung steht.
Außerdem gab es im vergangenen Jahr mehr oder weniger unfreiwiliig den höchsten Holzeinschlag seit der Wiedervereinigung. Die Menge stieg von 69 auf mehr als 80 Millionen Kubikmetern, wie aus der "Holz-Bilanz" des Statistischen Bundesamtes zu entnehmen ist.
Verantwortlich war aber beileibe nicht ein vermeintlich guter Erzeugerpreis, der im Vergleich zu 2015 sogar um rund 27 Prozent gefallen ist, sondern der extrem starke Borkenkäferbefall, der eine Folge der extremen Trockenheit und hohen Temperaturen und somit des Klimawandels ist.

Wie geht es nun weiter am Holz- bzw. Pelletsmarkt? Während bei den Zimmereien und Bauunternehmen kein grünes Licht gegeben werden kann, da die USA derzeit teilweise den dreifachen des normalen Preises für Konstruktionsholz bezahlen, dürfte der Markt für Holzpellets davon weiterhin nur wenig tangiert bleiben.
Es sollte aber durchaus Berücksichtigung finden, dass die Pelletproduktion im ersten Quartal mit gut 800.000 Tonnen deutlich über Vorjahr (742.000 Tonnen) lag und der Inlandsbedarf permanent ansteigt.

Wir raten deshalb, die derzeit extrem günstigen Pelletspreise zur rechtzeitigen Einlagerung zu nutzen, denn die Preisaufzeichnungen der letzten Jahre zeigen, dass das weitere Abwärtspotenzial ab Mai bzw. Juni zudem meist nur noch sehr gering ist.

Egal ob jetzt oder erst in ein paar Wochen bestellt wird, der Preisvorteil gegenüber Erdgas und Heizöl ist sehr groß und liegt derzeit bei ca. 28 bzw. 25 Prozent.
16.04.2021, 11:25 Uhr
Der saisonbedingte Preisrückgang am Pelletsmarkt ist im vollen Gange. Mehr
Der saisonbedingte Preisrückgang am Pelletsmarkt ist (noch) im vollen Gange.
Im Vergleich zum Vormonat März sind die Pelletspreise im bundesweiten Durchschnitt per Mitte April erfreulicherweise um gut 5 Prozent oder 13 Euro pro Tonne gefallen.

Derzeit liegt der Indexpreis, der monatlich vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) für eine Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, bei 226,74 Euro, inkl. Mehrwertsteuer und Einblaspauschale.
Vor einem Jahr lagen die Notierungen noch bei knapp 246 Euro pro Tonne, woraus sich ein Preisrückgang von knapp 8 Prozent errechnen lässt.
Das in einer Zeit, in der die Teuerung in vielen Bereichen des Lebens deutlich an Fahrt aufnimmt!

Der Hauptgrund für diese sehr verbraucherfreundlicher Preisentwicklung ist natürlich im Holzmarkt zu suchen und auch zu finden.
Hier sind die Preise für Fichtenholz seit geraumer Zeit stark unter Druck, nachdem in den letzten Jahren, aufgrund des Klimawandels, ein starker Borkenkäferbefall eingesetzt hat und es in Folge zu einem großen Überangebot gekommen ist.

Doch aktuell tut sich einiges am Holzmarkt!
Dieser ist derzeit wie leergefegt, nachdem zuletzt gewaltige Mengen in den Export Richtung USA gegangen sind. Deutschland ist hier nach Kanada mittlerweile der zweitgrößte Importeur!
In den Staaten selbst wurde coronabedingt in den letzten Monaten sehr wenig Holz eingeschlagen und zusätzlich gibt es dort, wie auch hierzulande, einen Bauboom - angefacht durch das billionenschwere Hilfspaket der US-Regierung.
Aber noch sind die stark gestiegenen Holzpreise nicht bei den Waldbesitzern angekommen, weshalb der Einschlag und somit das Angebot weiter sehr gering ist.
Erst wenn es hier zu deutlich höheren Erzeugerpreisen kommt, ist wieder mit einem verstärkten Einschlag und einer Entlastung, vor allem im Bauholzsektor zu rechnen.

Daher ist es alles andere als sicher, ob sich der Preisrückgang am Pelletsmarkt - wie in den letzten Jahren üblich - in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen wird!
Sollte es auch weiterhin zu Engpässen am deutschen Schnittholzmarkt kommen, wird natürlich auch weniger Sägespäne und Restholz abfallen, sodass auch beim Rohmaterial für die Pelletsproduktion mit einer deutlichen Preissteigerung gerechnet werden muss.

Somit ist Pelletheizern anzuraten, gerade in diesem Jahr die Preisentwicklung weiter engmaschig zu verfolgen und mit der Bestellung nicht zulange zu warten!
17.03.2021, 08:15 Uhr
Die Preise für Holzpellets haben per Mitte März im Vergleich zum Vormonat etwas angezogen, bleiben dabei aber auf einem sehr attraktiven Niveau. Mehr
Die Pelletspreise in Deutschland haben per Mitte März im Vergleich zum Vormonat zwar etwas angezogen, bleiben dabei aber auf einem sehr attraktiven Niveau.
Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich vermeldet hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 ermittelt wird, per Mitte März auf 239,83 Euro inkl. Mehrwertsteuer, Fracht und Einblaspauschale angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich somit eine Teuerung von gut 3 Euro pro Tonne oder 1,25 Prozent.
Letztes Jahr um dieses Zeit lag der Preis aber um 16,80 Euro pro Tonne, sodass sich hieraus ein Preisvorteil von gut 6 Prozent erreichnen lässt.

Allgemein sollten die Kurspfeile in den nächsten Wochen aber wieder eher nach unten zeigen, denn zum Ende der Heizperiode fallen die Notierungen aufgrund startender Einlagerungsaktionen von Handel und Produzenten erfahrungsgemäß deutlich zurück.

Währenddessen bleibt der Pelletmarkt in Deutschland weiter auf einem starken Wachstumskurs.
Die Zahl der im Inland verkauften Pelletfeuerungen stieg in 2020 von 34.650 auf 61.850 Einheiten und somit um fast 80 Prozent an.
Für dieses Jahr wird mit einer weiteren Steigerung um gut 10 Prozent oder rund 70.000 Neuanlagen gerechnet.
Insgesamt dürfte dann der Gesamtbestand bei deutlich über 600.000 Einheiten liegen. Das sind mittlerweile immerhin deutlich am als zehn Prozent der am Markt befindlichen Ölheizungen!

Die Brennstoffversorgung ist dabei mehr als gesichert. Erstmals wurde in Deutschland im letzten Jahr deutlich mehr als 3 Millionen Tonnen produziert. Ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Inlandsverbrauch stieg gleichzeitig nur von 2,30 auf 2,33 Millionen Tonnen an. Somit gingen wie schon in den letzten Jahren wieder nicht unerhebliche Mengen in den Export.
Dieser Trend soll sich auch in diesem Jahr fortsetzen.

Trotz des fast schon boomenden Marktes bleiben die Pelletspreise auf einem extrem günstigen Niveau. Zuletzt waren die Notierungen im Jahr 2016 auf einem ähnlich günstigen Niveau.
Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt derzeit bei gut 23 Prozent, im Vergleich zu Gaskunden zahlen Pelletheizer derzeit knapp 25 Prozent weniger.