Holzpllets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Pelletspreise drehen nach oben!

19.08.2019 von Josef Weichslberger

Wie auch im letzten Jahr, haben die Pelletspreise im August die Kehrtwende vollzogen und sich im Vergleich zum Vormonat leicht verteuert.
Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) heute mitgeteilt hat, ist der bundesweite Durchschnittspreis, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen, frei Haus und inkl. MwSt. für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 erhoben wird, von 236,82 Euro per MItte Juli, auf 238,70 Euro pro Tonne angestiegen. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent.
Im Vorjahresmonat mussten per Mitte Augsut 237,49 Euro bezahlt werden, woraus sich auf Jahressicht eine Teuerung von lediglich 0,5 Prozent errechnen lässt.

Betrachtet man sich die Pelletspreise nach Regionen, ist festzustellen, dass die Notierungen im Süden und in der MItte derzeit am günstigsten sind. Im Norden und Osten liegt der Preis pro Tonne rund 4 Euro höher.

Hoch bleibt auf jeden Fall der Preisvorteil im Vergleich zu anderen Energieträgern. Heizöl kostet in diesen Tagen rund 25 Prozent mehr als Holzpellets, Gaskunden müssen knapp 24 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen.

Die Preiswende am Pellet-Markt kommt wenig überraschend. Sie vollzieht sich fast immer in der Zeit von August bis September, wenn die Einlagerungsaktionen der Produzenten und der Händler auslaufen.
Nun müssen Pelletheizer damit rechnen, dass die Holz-Presslinge zum Winter hin permanent etwas teuerer werden, bevor es im Februar/März wieder nach unten Richtung Sommerpreise geht.

Wer es also einrichten kann, sollte seinen Jahresbedarf in den Monaten Juni bis August ordern. Die Ersparnis zu den Winterpreisen liegt bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen immerhin bei 120 bis 180 Euro pro Lieferung.

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