Holzpellets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Günstigster Jahresstart seit fünf Jahren!

18.01.2021 von Josef Weichslberger

Die Preise für Holzpellets bleiben auch zum Start in das neue Jahr auf einem sehr günstigen Niveau.
Wie das Deutsche Pelletsinstitut (DEPI) kürzlich mitgeteilt hat, ist der bundesweite Indexpreis bei Abnahme von 6 Tonnen im Januar auf 238,05 Euro pro Tonne angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ist dies zwar ein saisonbedingt übliches Plus von knapp 5 Euro pro Tonne, im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich hingegen ein gewaltiger Rückgang von 24 Euro pro Tonne oder gut neun Prozent!
Wie attraktiv die Pelletspreise derzeit sind, zeigt auch ein Blick auf die Kursentwicklung der letzten 5 Jahre.
Nur im Jahr 2016 konnte etwas günstiger bestellt werden als heute. Ansonsten lagen die Januar-Preise stets deutlich höher, zum Jahresstart 2017 gab es ähnlich gute Preise.

Dies in einem Marktumfeld, das von stetigem Wachstum geprägt ist!
Die Zahl der Pelletfeuerungen steigt stetig und konnte im letzten Jahr die magische Marke von 500.000 Anlagen überschreiten. Somit hat sich diese Zahl innerhalb von nur neun Jahren mehr als verdoppelt. Eine durchaus beachtliche Entwicklung in einem doch eher trägen Marktumfeld.

Mit verantwortlich für die stetig steigende Beliebtheit von Pelletheizungen sind natürlich auch die staatlichen Anreizprogramme, die im letzten Jahr nochmals deutlich aufgestockt wurden und die Investition in diese umweltfreunliche Technolgie deutlich erleichtern. Einen schönen Überblick hierzu findet man auf den Seiten des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Aber auch die im Vergleich mit anderen Heizungsarten absolut günstigen Betriebskosten sprechen für die Pelletheizung. Trotz des massiven Einbruchs der Öl- und somit Heizölpreise blieben die Pelletspreise im vergangenen Jahr stets darunter.
Aktuell liegen diese bei 4,75 Euro pro kWh, Heizöl kostet knapp 5 Euro, während eine Kilowattstunde Erdgas weiterhin bei 6,23 Euro liegt.

Die Aussichten, dass die Preise für Holzpellets auch langfristig auf einem ähnlich niedrigem Niveau bleiben, sind äußerst günstig. Sägespäne, das Rohmaterial für die Pelletproduktion, steht wohl auch in Zukunft im Überfluss zu günstigen Preisen zur Verfügung, denn der Borkenkäfer wird sich weiter durch die Fichtenwälder fressen und so für ein Überangebot an Holz sorgen.
Außerdem werden im Inland soviel Holzpellets produziert, dass bedeutsame Mengen in den Export gehen. Pelletheizer sind überdies also unabhängig von Rohstoffimporten!

Wer also nicht nur günstig, sondern auch ökologisch und co2-neutral heizen will, ist mit einer Pelletheizung auf jeden Fall auf der richtigen Seite!

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