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Holzpellets-Markt: Pelletspreise weiterhin deutlich unter Vorjahr!

17.11.2020 von Josef Weichslberger

Die Pelletspreise in Deutschland und Österreich entwickeln sich weiterhin sehr verbraucherfreundlich.
Auch im September hielt sich der saisonal übliche Preisaufschlag in Grenzen. Im Vergleich zum Vorrmonat liegt dieser bei nur rund 2,50 Euro pro Tonne.

Laut aktuellen Information des deutschen Pelletsinstituts (DEPI) lag der bundesweite Durchschnittspreis per Mitte November bei 229,82 Euro pro Tonne für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1. Dieser beeinhaltet nicht nur die Mehrwertsteuer, sondern auch die Zustellung und eine eventuelle Einblaspauschale und wird bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen ermittelt.
Im Vorjahr lagen die Pelletspreise im Schnitt noch bei 253,88 Euro pro Tonne, woraus sich auf Jahressicht eine Ersparnis von knapp 10 Prozent errechnen lässt.
Bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 6 Tonnen sind dies in Summe immerhin knapp 150 Euro.

Ähnlich positiv ist die Entwicklung am österreichischen Markt. Hier liegt der Durchschnittspreis laut Information des Verbandes "proPellets Austria" bei derzeit 227,90 Euro pro Tonne.

Die Ursache für diese aus Verbrauchersicht sehr erfreuliche Entwicklung ist natürlich im Holzmarkt zu suchen und zu finden.
Die Preise für Fichtenstammholz liegen weiterhin am Boden und decken für die Waldbesitzer oft nichtmals die Kosten für Fällung und Transport. Entsprechend günstig ist auch das Abfallprodukt Holzspäne, das vorwiegendin der Pelletsproduktion Verwendung findet.
Da sich der Borkenkäfer aufgrund des Klimawandels aber seit Jahren immer stärker vermehrt und sich in den Sommermonaten durch die Bestände frisst, gibt es ein großes Überangebot, woran sich vermutlich auch in den nächsten Jahren kaum etwas ändern dürfte.
Somit sollte die Versorgung gesichert sein, zumal die deutschen und österreichischen Pelletwerke nach wie vor mehr Holzpellets produzieren, als im Inland verbraucht werden.

Auch wenn die Zahl der Pelletheizungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter stark steigen wird. Die Einführung der CO2-Abgabe auf alle fossile Brennstoffe sorgt für eine Beschleunigung hin zu regenerativen Energieträgern. Zusätzlich wird der Umstieg vom Staat auch noch gefördert!
Gab es im Jahr 2011 in Deutschland in Summe rund 240.000 Pelletfeuerungen, werden es in 2020 aller Voraussicht nach schon deutlich mehr als 520.000 Einheiten sein.

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