Holzpellets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Pelletspreise ziehen überraschend wieder an!

19.04.2022 von Josef Weichslberger
Es scheint so, als geht in diesen Tagen und Wochen alle bisher gekannte Normalität verloren.
Das gilt derzeit leider auch am Markt für Holzpellets, denn hier haben die Pelletspreise, nach den neuesten Zahlen vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) per Mitte April, im Vergleich zum Vormonat überraschend angezogen.
In der Regel befinden sich die Notierungen um diese Jahreszeit in einem stabilen Abwärtstrend.

Der bundesweite Indexpreis für lose Pellets im Silowagen, der bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1, inkl. Lieferung, Einblaspauschale und Mehrwertsteuer ermittelt wird, liegt aktuell bei 333,38 Euro pro Tonne.
Gegenüber März ist dies eine Verteuerung von gut 4 Euro pro Tonne oder 1,2 Prozent. Im April 2021 lag der Indexpreis noch bei 197,90 Euro pro Tonne.

Die Gründe für diese ungewöhnliche Entwicklung sind vielfältig, liegen im Wesentlichen aber sicherlich an der weiterhin sehr hohen Nachfrage.
Die attraktiven Förderkonditionen für Pelletheizungen haben in Verbindung mit den stark gestiegenen Öl- und Gaspreisen zu einem regelrechten Run auf die Heizungsbauer gesorgt. Die Lieferzeiten der meisten Kesselhersteller sind auf mehrere Monate angestiegen.
Auch Pellet-Einzelöfen sind als Zusatzheizung stark gefragt und derzeit nur schwer erhältlich. Mit ihnen können ohne großen Installationsaufwand ganze Etagen beheizt werden. Entsprechend hoch ist auch die Nachfrage nach Pellets in Säcken bzw. auf Paletten.
Die Transport- und Lagerkapazitäten der Händler reichen in diesen Tagen leider oft nicht mehr aus.

Mit zur Verteuerung tragen aber sicherlich auch die stark gestiegenen Energiepreise bei, die sich vor allem bei der Pelletsproduktion auswirken. Auch die Holzpreise haben zuletzt angezogen und sich auf relativ hohem Niveau stabilisiert. Diese könnten ebenfalls weiter anziehen, denn auch die Nachfrage nach Brennholz wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter zunehmen.

Ein Ende dieses Trendes ist bislang also nicht absehbar, denn die Gas- und Heizölpreise werden wohl auf längere Sicht hoch bleiben.
Derzeit müssen Ölheizer rund 45 Prozent mehr für ihren Brennstoff bezahlen, Betreiber einer Erdgasheizung sogar gut 60 Prozent mehr für die bezogenen Mengen berappen.

Auch wenn also die Pelletspreise in den letzten Monaten stark angestiegen sind, ist die Ersparnis im Vergleich zu anderen Heizarten doch beträchtlich.
Hinzu kommt, dass Pelletkunden auf Vorrat einlagern und so beruhigt dem nächsten Winter entgegensehen können. Bei Gasheizern stellt sich die Situation leider nicht ganz so entspannt dar.
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