Holzpellets-Marktberichte
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Holzpellets-Markt: Saisonbedingter Rückgang der Pelletspreise entfällt!

16.05.2022 von Josef Weichslberger
Leider keine guten Nachrichten vom Markt für Holzpellets. Die Pelletspreise ziehen, entgegen der Entwicklung der letzten Jahre, bereits zu Sommerbeginn deutlich an! In der Regel geht es um diese Jahreszeit kontinuierlich nach unten.

Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) kürzlich auf ihrer Webseite veröffentlicht hat, ist der bundesweite Indexpreis, der bei einer Abnahmemengen von 6 Tonnen für die höchste Qualitätsstufe ENplus A1 monatlich ermittelt wird, von 377,21 Euro im Vormonat, per Mitte Mai auf 393,25 Euro pro Tonne angestiegen. In diesem Preis sind Mehrwertsteuer, Fahrtkosten und Einblaspauschale bereits enthalten.
Im Vorjahresmonat lag der Vergleichspreis noch bei 217,04 Euro pro Tonne.

Ursache für den starken Anstieg ist die robuste, stark steigende Nachfrage. Denn der Run auf Pelletheizungen ist weiterhin ungebrochen. Dies betrifft sowohl Pellet-Zentralheizungen, als auch Pellet-Einzelöfen. Diese sind am Markt nahezu ausverkauft und es lässt sich derzeit wohl auch kaum mehr ein Heizungsinstallateur finden, der noch in diesem Jahr eine Pelletheizung einbauen kann.
Aber natürlich werden permanent neue, bereits früher geplante und in Auftrag gegebene Anlagen in Betrieb genommen, sodass die Nachfrage nach Holzpellets stetig und schnell zunimmt.
Entsprechend ist die Verfügbarkeit angespannt und es kommt regional immer wieder zu längeren Lieferzeiten.

Die Pellet-Produzenten haben dies erwartet und reagiert und im ersten Quartal mit 824.000 Tonnen soviel Holzpellets hergestellt wie noch nie in den ersten drei Monaten eines Jahres. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug die Steigerung aber dann doch "nur" drei Prozent, was kaum ausreicht, um die stark steigende Nachfrage zu decken.

Entsprechend gehen die Pelletspreise bereits jetzt zu Sommerbeginn deutlich nach oben. Der nächste Flaschenhals dürfte die Logistik werden. Es gibt nach wie vor sehr lange Lieferzeiten bei LKW`s, aber auch bei den Herstellern von Siloaufbauten. Die Händler können ihre Kapazitäten also nicht so schnell aufbauen, wie gewünscht. Dies betrifft auch die Lagerhaltung.

Ein weiterer preistreibender Faktor sind auch deutlich gestiegenen Holzpreise. Auch hier übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot, was auch aufgrund ausbleibender größerer Sturmschäden derzeit eher gering ist.

Trotz alledem schneiden die Pelletspreise im Vergleich mit den Heizöl- und Gasnotierungen weiterhin sehr gut ab. Per Mitte Mai beträgt der Vorteil beim Vergleich der reinen Brennstoffkosten gut 30 bzw. 38 Prozent.

Wir raten in diesem Jahr, Holzpellets so früh wie möglich zu bestellen, um etwaigen Lieferengpässen zuvor zu kommen!
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